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BĂŒndnisveranstaltung zur Volksabstimmung

19. November 2011  Allgemein

Am Freitag fand im Cafe Provinz in Marbach eine Veranstaltung mit Hermann Abmayer, Journalist und Filmemacher und mit Matthias von Hermann, AnfĂŒhrer der ParkschĂŒtzer statt. Zum Auftakt lief der sehr interessante Film „Stuttgart steht auf“ und zwei Werbespotts. Anschließend gab es eine lebhafte Diskusssion.

Cafe Provinz cafe Provinz 2

Schulden ĂŒber Vermögensabgabe abbauen

17. November 2011  Allgemein
 Sahra Wagenknecht
Schulden ĂŒber Vermögensabgabe abbauen
"Schulden und Geldvermögen sind zwei Seiten derselben Medaille.
Wer sich Sorgen ĂŒber zu hohe Staatsschulden macht, sollte sich
daher fĂŒr eine europĂ€ische Vermögensabgabe fĂŒr MillionĂ€re und
MultimillionÀre stark machen", kommentiert Sahra Wagenknecht die
Äußerung von Jean-Claude Juncker, Chef der Eurogruppe, der die
Höhe der deutschen Schulden fĂŒr besorgniserregend hĂ€lt. Die
stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
"In Deutschland verfĂŒgen knapp 830.000 MillionĂ€re ĂŒber
2,2 Billionen Euro an Finanzvermögen. Dies ist mehr als die
zwei Billionen Euro, die Bund, LĂ€nder und Kommunen
zusammengenommen an Schulden haben. Mit einer einmaligen
Vermögensabgabe von 50 Prozent fĂŒr MillionĂ€re und MultimillionĂ€re
ließen sich die Staatsschulden also mehr als halbieren.

Gerd Altmann  / pixelio.de

Gerd Altmann / pixelio.de

In Europa sieht es Àhnlich aus. Allein das
Geldvermögen der europÀischen MillionÀre
und MultimillionÀre belÀuft sich auf
zehn Billionen US-Dollar. Nimmt man
Immobilien und andere Vermögenswerte
hinzu, dĂŒrfte das Vermögen dieser
Superreichen deutlich höher sein als die
Staatsverschuldung der
gesamten EU, die sich auf zehn Billionen Euro summiert. FĂŒr
brutale KĂŒrzungsprogramme besteht also kein Grund. Man muss
nur den Mut haben, sich mit den Reichen und Superreichen
anzulegen, die von der Zockerei im Finanzkasino profitiert haben."

Bildungsstreikende haben recht

17. November 2011  Allgemein
17.11.2011, Nicole Gohlke
"Die Bildungsstreikenden haben recht - die Situation in allen
Bildungsbereichen ist katastrophal. Die jahrelange
Unterfinanzierung der Hochschulen macht sich bemerkbar;
es fehlt an WohnheimplÀtzen und der Ausstattung von
Bibliotheken und Mensen", erklÀrt Nicole Gohlke,
hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE,
mit Blick auf die Bildungsproteste, an denen sich heute
unter dem Motto 'Bildungsstreik 2011- fĂŒr SolidaritĂ€t und
freie Bildung' bundesweit tausende Studierende, SchĂŒler und
Auszubildende beteiligen. Nicole Gohlke weiter:

Gerd Altmann  / pixelio.de

Gerd Altmann / pixelio.de

"Mit den zusÀtzlichen Studierenden aus den
doppelten AbiturjahrgÀngen und durch die
Aussetzung der Wehrpflicht hat sich die
Lage noch verschÀrft.WÀhrend die
Studierenden in ihren Seminaren auf dem
Boden sitzen mĂŒssen oder noch immer keinen
angemessenen und bezahlbaren Platz zum
Wohnen haben, brĂŒstet sich die Bundes-
regierung mit ihrer Bildungsrepublik.
So kann es nicht weitergehen. Die Regierung muss endlich mehr
Geld in Bildung investieren. DIE LINKE fordert bis zum Jahr 2015
die Schaffung von mindestens 500.000 zusÀtzlichen StudienplÀtzen
und das Recht auf einen Masterstudienplatz fĂŒr alle. Jeder
StudienanfĂ€nger soll selbst entscheiden dĂŒrfen, was er studieren
und welchen Abschluss er machen möchte.
DIE LINKE erklÀrt sich solidarisch mit den Streikenden und
fordert 'Geld fĂŒr Bildung statt fĂŒr Banken'."