Am Freitag fand im Cafe Provinz in Marbach eine Veranstaltung mit Hermann Abmayer, Journalist und Filmemacher und mit Matthias von Hermann, AnfĂŒhrer der ParkschĂŒtzer statt. Zum Auftakt lief der sehr interessante Film „Stuttgart steht auf“ und zwei Werbespotts. AnschlieĂend gab es eine lebhafte Diskusssion.
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Schulden ĂŒber Vermögensabgabe abbauen
17. November 2011
Allgemein
Sahra Wagenknecht
Schulden ĂŒber Vermögensabgabe abbauen
"Schulden und Geldvermögen sind zwei Seiten derselben Medaille. Wer sich Sorgen ĂŒber zu hohe Staatsschulden macht, sollte sich daher fĂŒr eine europĂ€ische Vermögensabgabe fĂŒr MillionĂ€re und MultimillionĂ€re stark machen", kommentiert Sahra Wagenknecht die ĂuĂerung von Jean-Claude Juncker, Chef der Eurogruppe, der die Höhe der deutschen Schulden fĂŒr besorgniserregend hĂ€lt. Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:
"In Deutschland verfĂŒgen knapp 830.000 MillionĂ€re ĂŒber 2,2 Billionen Euro an Finanzvermögen. Dies ist mehr als die zwei Billionen Euro, die Bund, LĂ€nder und Kommunen zusammengenommen an Schulden haben. Mit einer einmaligen Vermögensabgabe von 50 Prozent fĂŒr MillionĂ€re und MultimillionĂ€re lieĂen sich die Staatsschulden also mehr als halbieren.
In Europa sieht es Ă€hnlich aus. Allein das Geldvermögen der europĂ€ischen MillionĂ€re und MultimillionĂ€re belĂ€uft sich auf zehn Billionen US-Dollar. Nimmt man Immobilien und andere Vermögenswerte hinzu, dĂŒrfte das Vermögen dieser Superreichen deutlich höher sein als die Staatsverschuldung der gesamten EU, die sich auf zehn Billionen Euro summiert. FĂŒr brutale KĂŒrzungsprogramme besteht also kein Grund. Man muss nur den Mut haben, sich mit den Reichen und Superreichen anzulegen, die von der Zockerei im Finanzkasino profitiert haben."
Bildungsstreikende haben recht
17. November 2011
Allgemein
17.11.2011, Nicole Gohlke
"Die Bildungsstreikenden haben recht - die Situation in allen Bildungsbereichen ist katastrophal. Die jahrelange Unterfinanzierung der Hochschulen macht sich bemerkbar; es fehlt an WohnheimplĂ€tzen und der Ausstattung von Bibliotheken und Mensen", erklĂ€rt Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Bildungsproteste, an denen sich heute unter dem Motto 'Bildungsstreik 2011- fĂŒr SolidaritĂ€t und freie Bildung' bundesweit tausende Studierende, SchĂŒler und Auszubildende beteiligen. Nicole Gohlke weiter:
"Mit den zusĂ€tzlichen Studierenden aus den doppelten AbiturjahrgĂ€ngen und durch die Aussetzung der Wehrpflicht hat sich die Lage noch verschĂ€rft.WĂ€hrend die Studierenden in ihren Seminaren auf dem Boden sitzen mĂŒssen oder noch immer keinen angemessenen und bezahlbaren Platz zum Wohnen haben, brĂŒstet sich die Bundes- regierung mit ihrer Bildungsrepublik. So kann es nicht weitergehen. Die Regierung muss endlich mehr Geld in Bildung investieren. DIE LINKE fordert bis zum Jahr 2015 die Schaffung von mindestens 500.000 zusĂ€tzlichen StudienplĂ€tzen und das Recht auf einen Masterstudienplatz fĂŒr alle. Jeder StudienanfĂ€nger soll selbst entscheiden dĂŒrfen, was er studieren und welchen Abschluss er machen möchte.
DIE LINKE erklĂ€rt sich solidarisch mit den Streikenden und fordert 'Geld fĂŒr Bildung statt fĂŒr Banken'."



