Pressemitteilung

DIE LINKE im Kreis stellt sich neu auf

26. Juli 2019  Allgemein, Pressemitteilung

DIE LINKE im Kreis stellt sich neu auf als „DIE LINKE Alternative für soziale Gerechtigkeit“ im Kreis Ludwigsburg!

Nach dem guten Abschneiden mit 9 Mandaten bei den Gemeinderats-, Kreistags- und Regionalwahlen hat sich DIE LINKE im Kreis Ludwigsburg beim Kreisparteitag am 4. Juli 2019 neu aufgestellt. Erstmals wurde mit Susanne Lutz und Konrad Ott eine Doppelspitze gewählt. Schatzmeister des Kreisverbands bleibt Stephan Ludwig. Beisitzer im neuen Kreisvorstand sind Gabriele Eisel, Lydia Beier, Anne Jeziorski, Ursula Rohts, Christina Schieferdecker, Markus Moskau, Pascal Pfeifer, Alper Taparli und Sebastian Lucke. 

In der konstituierenden Sitzung des neuen Kreisvorstands am 18. Juli wurden die politischen Schwerpunkte bestimmt. “Für DIE LINKE im Kreis Ludwigsburg sind Wohnen, Bildung, Mobilität, Gesundheit, gute Arbeit, Energie und Wasser die wichtigsten Grundrechte für die Daseinsfürsorge”, so Konrad Ott. “Deshalb werden wir uns als Die LINKE  Alternative für soziale Gerechtigkeit im Kreis einsetzen. Dazu zählt bezahlbarer Wohnraum für alle, umweltfreundliche und soziale Mobilitätswende, gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung mit flächendeckendem Erhalt von Krankenhäusern und besserer Personalausstattung in der Pflege, eine kommunale Energie- und Wasserpolitik sowie gute und sichere Arbeitsplätze mit tariflicher Bezahlung.” Susanne Lutz will die Frauenarbeit nach vorne bringen und mit dem von ihr initiierten Frauentreff mehr Frauen für die Arbeit der LINKEN im Kreis begeistern.

Peter Schimke, neuer Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag und bisherige Sprecher des Kreisverbands, Gudrun Glemser Mitgliederbeauftragte, Elke Seidelmann-Kemmerle und Hans-Jürgen Kemmerle  haben nach langjähriger aktiver Mitarbeit auf eine erneute Kandidatur verzichtet, um der jüngeren Generation Platz zu machen. Für die jahrelang geleistete Arbeit bedankt sich der Kreisvorstand bei allen Genossinnen und Genossen ganz herzlich.

Neue Kreistagsfraktion konstituiert sich

21. Juli 2019  Pressemitteilung
v.l.n.r.: Peter Schimke (Fraktionsvorsitzender),
Dörte Maisuraje, Andreas Frisch, Wolfram Scheffbuch

Vor der Konstituierung der neugewählten Kreistagesmitglieder am 19. Juli im Kreistag Ludwigsburg trafen sich zur Vorbesprechung dieser Sitzung die „alten“ und die „neuen“ Mitglieder der Fraktion DIE LINKE.

Der scheidende Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Kemmerle zog ein Resümee über die letzten 10 Jahre als Vorsitzender der Linksfraktion. Kemmerle bedankte sich für die politische Unterstützung bei den ebenfalls ausscheidenden Fraktionsmitgliedern Annegret Jeziorski und Walter Kubach. 

Peter Schimke wurde wiedergewählt und führt die neue Fraktion, bestehend aus Dörte Maisuraje, Wolfram Scheffbuch und Andreas Frisch, als neugewählter Fraktionssprecher. Schimke bedankte sich bei den Ausscheidenden für ihre geleistete Arbeit. Die neu gewählten Fraktionsmitglieder werden an den Schwerpunkten sozialer Mietwohnungsbau in kommunaler und/oder genossenschaftlicher Hand, Verbesserung des Öffentlichen Personalverkehrs durch den Neubau bzw. Wiederinbetriebnahme stillgelegter Gleisstrecken, Einführung eines kreisweiten Mobilitätstickets sowie der Verhinderung von Auslagerungen der Beschäftigten kommunaler Unternehmen weiterarbeiten.

Luftballons überbringen Botschaften zum Weltfrauentag

Zum Weltfrauentag am 8. März hatte der Kreisverband Ludwigsburg DIE LINKE zu einem Internationalen Frauenfrühstück eingeladen. Etwa 20 Frauen fanden sich in der Bürgermühle Großbottwar ein, um in gemütlicher Runde über Frauenrechte zu diskutieren.

Interessantes wusste Elisabeth Franke, ehem. Ver.di-Gewerkschaftssekretärin und aktive Frauenrechtlicher zur Geschichte des Internationalen Frauentags zu berichten. In Europa wurde er auf Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin eingeführt, mehr als eine Million Frauen gingen 1911 auf die Straße um für ein Wahlrecht zu kämpfen. 1919 konnten Frauen erstmals wählen und gewählt werden, aber erst 1962 durften Frauen ohne Zustimmung des Ehemanns ein eigenes Konto eröffnen und noch bis 1977 benötigte eine verheiratete Frau seine Zustimmung um einer Erwerbsarbeit nachgehen zu können. Der Kampf der Frauen war immer ein Kampf gegen Unrecht. Erbittert erkämpft wurde auch der Abtreibungsparagraph 218, dessen Verschärfung nun wieder diskutiert wird. Das Selbstbestimmungsrecht von Frauen wird immer wieder in Frage gestellt, daher hat sich der Internationale Frauentag noch lange nicht erübrigt. Auch der Equal-Pay-Day, in diesem Jahr der 18. März, ist ein symbolträchtiger Tag. Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 21 % weniger als Männer. Der Equal-pay-day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten.

Nach lebhaften Diskussionen und etwas Entspannung durch Kreistänze formulierten die Teilnehmerinnen ihre Forderungen zum Weltfrauentag, um sie mit Luftballons in die Welt hinauszuschicken