Jutta Krellmann
„Die Bundesregierung muss Hungerlöhnen endlich Einhalt gebieten und umgehend einen gesetzlichen Mindestlohn auf den Weg bringen“, fordert Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE fĂŒr Arbeit und Mitbestimmung, angesichts neuer Daten des Statistischen Bundesamtes, denen zufolge jeder zehnte BeschĂ€ftigte in Deutschland weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdient. Krellmann weiter:
„WĂ€hrend die Unternehmen im Aufschwung satte Profite eingefahren haben, bekommen Millionen Menschen als Lohn fĂŒr ihre Arbeit nicht einmal das Existenzminimum. Vor allem Frauen lĂ€sst die Bundesregierung durch ihre UntĂ€tigkeit im Regen stehen, denn sie stellen die Mehrheit der Billigjobber.
Auch die Leiharbeit ist in erster Linie ein Instrument fĂŒr Lohndumping, wie die Daten des Statistischen Bundesamtes belegen.
Wenn die Politik jetzt nicht eingreift, wird aus dem Niedriglohnproblem von heute die Altersarmutskatastrophe von morgen. DIE LINKE fordert deshalb einen allgemein gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro in der Stunde und gleichen Lohn fĂŒr gleiche Arbeit auch in der Leiharbeit.“
