Allgemein

Antikriegstag 2016

04. September 2016  Allgemein, LINKE POLITIK

Denkmal Antikriegstag 2016Antikriegstag 2016-1Am 1. September gedachte DIE LINKE des Antikriegstages. Mit zwei kurzen Reden von Erhard Korn, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg (RLS-BW) und Roland Blach, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und einer symbolischen Kranzniederlegung gedachte DIE LINKE Ortsverband Marbach-Bottwartal des Antikriegstags am vergangenen 1. September. Ort der Veranstaltung war das NIE-WIEDER-KRIEG-Denkmal des Benninger Turnvereins bei der Sporthalle in der Au aus dem Jahr 1928.

Antikriegstag 2016-2In seiner Ansprache ging Erhard Korn auf die Geschichte des Denkmals ein, das seit 88 Jahren die Namen der 27 im 1. Weltkrieg gefallenen Vereinsmitglieder des damaligen Turnvereins trägt. Besonders bemerkenswert ist, dass die für ein Denkmal sehr seltene Inschrift „NIE WIEDER KRIEG“ seit 1945 wieder angebracht ist, nachdem sie von den Nazis 1933 herausgemeißelt wurde. Als zweiter Redner sprach für die Friedensbewegung Roland Blach, DFG-VK die schon seit 125 Jahren fordert: „Die Waffen nieder“. Er kritisierte, dass Deutschland sich aktuell an 17 weltweiten militärischen Interventionseinsätzen beteiligte.

 

Quo Vadis Türkei 1Im Anschluß daran begaben sich die TeilnehmerInnen nach Marbach ins Cafe Provinz zu einer Informationsveranstaltung über die derzeitige Situation in der Türkei. Gökay Akbulut, Referentin für Migration der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg referierte über die sehr schwierige Sicherheitslage nach dem Putschversuch am 15. Juli in der Türkei. Sie erklärte aus ihrer Sicht die vielfältigen Interessenlagen der beteiligten Gruppierungen und Akteure in und um die Türkei und ging auch auf den katastrophalen Krieg in Syrien ein.

Marbacher Zeitung Antikriegstag 2016

DIE LINKE macht mobil gegen TTIP und CETA

31. August 2016  Allgemein

TTip Stoppen

Das geplante Handelsabkommen TTIP ist ein Angriff auf geltende Standards im Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Besonders deutlich wird das an den sogenannten Schiedsgerichten. Im Herbst will die EU-Kommission Fakten schaffen und CETA, das Handelsabkommen mit Kanada, unter Dach und Fach bringen. CETA ist TTIP durch die Hintertür.

Am 17. September finden in sieben Städten Demonstrationen gegen die intransparenten Handelsabkommen CETA und TTIP und für einen gerechten Welthandel statt. Der OV Marbach-Bottwartal ruft zur Teilnahme an den Protesten auf und wird sich in Stuttgart beteiligen.

Infostand zu den geplanten Freihandelsabkommen in Marbach

Im Vorfeld informiert der OV Marbach-Bottwartal am Samstag, den 10.09.16 von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr am Infostand in Marbach vor dem Cafe Winkler über die Freihandelsabkommen. Wir haben gute Argumente, Flyer und Broschüren dabei.

DIE LINKE – TTIP und CETA stoppen

Bündnis gegen TTIP und CETA

 

Veranstaltungen zum Antikriegstag 2016

09. August 2016  Allgemein

Der Kreisverband Ludwigsburg und der Ortsverband Marbach Bottwartal veranstalten anlässlich des Antikriegstags am 1. September eine Gedenkfeier in Benningen und zwei Abendveranstaltungen zum Thema „Die Türkei nach dem Putsch“ in Marbach und Ludwigsburg.

Die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung findet um

17.15 Uhr in Benningen am NIE-WIEDER-KRIEG-Denkmal bei der Sporthalle in der Au

statt mit kurzen Ansprachen von Erhard Korn, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg und Roland Blach, Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg.

 

Zum Thema „Die Türkei nach dem Putsch“ referiert aus erster Hand Gökay Akbulut, Referentin für Migration der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 1. September 2016

um 18.00 Uhr im Cafe Provinz in Marbach

um 20.00 Uhr in den Kronenstuben in Ludwigsburg

 

Quo Vadis Türkei

Mit dem Militärputsch am 15. Juli erreichten die machtpolitischen Grabenkämpfe in der Türkei ihren Höhepunkt. Nach seinem Scheitern erweckt Präsident Erdogan den Eindruck, durch eine Art zivilen Gegenputsch die Machtverhältnisse in der Türkei zugunsten der AKP neu zu ordnen. Erdogans ziviler Putsch hatte jedoch bereits mit der Beendigung des Friedensprozesses mit der kurdischen Minderheit begonnen. Die gescheiterte Außenpolitik und die innenpolitischen Repressionen gegen oppositionelle Kräfte führten das Land in ein Chaos: Krieg gegen die KurdInnen, Ausschaltung der HDP, Ausgangssperren, Verbot von Presse- und Meinungsfreiheit, Bombenanschläge, Massenverhaftungen und die Einführung der Todesstrafe stehen auf der Agenda. Durch die Gleichschaltung der Kritiker und Medien befindet sich die Türkei auf dem Weg in eine Autokratie. Die oppositionellen Kräfte sind gespalten. Kann die EU noch gegenwirken? Wie geht es mit den EU-Beitrittsverhandlungen und dem Flüchtlingsdeal weiter? Und welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Migranten aus der Türkei in Deutschland?

 

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