Walter Kubach als Direktkandidaten gewählt

29. September 2012  OV Marbach-Bottwartal

Walter Kubach

Walter Kubach tritt bei der  Bundestagswahl  2013 im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) als Direktkandidat an. Der 57-jährige gebürtige Marbacher setzte sich am Donnerstag 27.September 2012 bei der Wahlkreisversammlung in Bietigheim-Bissingen klar gegen seinen Mitbewerber Werner Hartmann aus Cleebronn durch. Walter Kubach lebt in Mundelsheim und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern. Von Haus aus Starkstromelektriker, arbeitete er von 1980 bis 2005 als Servicetechniker bei einer großen Firma und war während dieser Zeit auch 20 Jahre lang als Betriebsrat tätig. Derzeit ist Walter Kubach als Wahlkreis-Mitarbeiter beim Bundestagsabgeordneten der Linken, Ulrich Maurer in Stuttgart beschäftigt. Er kam über die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zur Partei Die Linke. In Mundelsheim leitet er seit 20 Jahren die  DLRG-Ortsgruppe.

Bei seiner Vorstellung hob Walter Kubach die Verteilung des vorhandenen Reichtums als einen seiner politischen Schwerpunkte hervor. „Wir erleben in unserem Land einen enormen Reichtum, andererseits aber auch eine steigende Armut, nur die Linke kämpft konsequent für eine gerechtere Verteilung.“ Als Ver.di-Mitglied setzt sich Walter Kubach auch für einen Neustart von ehemaligen Schlecker-Läden im Bottwartal ein. Weiter Schwerpunkte sind der Einsatz für K21 und für das Abschalten der Atomkraftwerke.

Prekäre Jobs sind eine tickende Zeitbombe

29. September 2012  Allgemein

Jutta Krellmann

„Ich begrüße die klaren Worte von Detlef Wetzel, die unsere Positionen bestätigen. Die Ausbreitung prekärer Jobs ist eine tickende Zeitbombe. Sie gefährdet unser Rentensystem und nimmt jungen Menschen jede Perspektive“, so Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heutige IGM-Pressekonferenz. „Ausbreitung von Leiharbeit, Ausbeutung durch Scheinwerkverträge, Dumpinglöhne, Arbeitsverdichtung, befristete Arbeitsplätze und unterschiedliche Löhne für die gleiche Arbeit im gleichen Betrieb – damit muss einfach Schluss sein.“ Krellmann weiter:
	Guedo  / pixelio.de

„Sobald Gewerkschaften Regelungen erarbeiten, um die Unordnung auf dem Arbeitsmarkt zu beenden, planen die Arbeitgeber schon, wie sie diese Verbesserungen umgehen können. Werkverträge sind ein solches Mittel zur Umgehung von einer verbesserten Regulierung der Leiharbeit.

Ohne eine klare Ansage der Politik wird der Arbeitsmarkt nicht vernünftig geregelt werden können. Werkverträge müssen deutlich und klar von Leiharbeit abgrenzbar sein. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn man die Spaltung von Belegschaften und den disziplinierenden Effekt von Leiharbeitsbeschäftigten in Betrieben ernsthaft verhindern möchte, reicht das indes nicht aus. Leiharbeit muss verboten werden, und dafür steht DIE LINKE.“

Kakophonie beenden

29. September 2012  Allgemein

Karin Binder

Karin Binder

„Die Information der Öffentlichkeit muss auf Bundesebene gebündelt werden. Das Stimmengewirr bei der akuten Erkrankungswelle bei Kindern an deutschen Schulen ist unverantwortlich. Ob Landrat, Amtsärztin oder Landesministerium, jeder stellt öffentlich Mutmaßungen an und gibt eigene Wasserstandsmeldungen ab. Vermutungen helfen niemanden und verunsichern die Menschen nur“, erklärt Karin Binder, Obfrau im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, nachdem in vier Bundesländern mehrere tausend Kinder an einem Magen-Darm-Infekt erkrankt sind. Binder weiter:

„Schon 2011 stellte ein Gutachten des Bundesrechnungshofs zur Lebensmittelsicherheit die Information der Öffentlichkeit als ‚Schwachstelle‘ im Krisenmanagement heraus. Darin heißt es, dass die Unstimmigkeit der Hinweise unterschiedlicher Vertreter von Bundes- und Ländereinrichtungen zu massiver Verunsicherung in der Bevölkerung geführt habe. An dem Zustand hat sich offenbar nichts geändert. DIE LINKE fordert, dass sich die verantwortlichen Behörden abstimmen, bevor sie an die Öffentlichkeit treten.“