1. Mai, Tag der Arbeit: 11 Uhr Kundgebung, Bietigheim

29. April 2020  Allgemein

Trotz Covid-19, lassen wir uns die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit nicht nehmen.

Menschen vor Profit: Beschäftigte sind systemrelevant!

In diesem Jahr stellt uns der 1.Mai, im Angesicht der Corona-Krise vor besondere Herausforderungen, was die Schutzvorschriften für öffentliche Veranstaltungen angeht. Die wollen wir selbstverständlich einhalten. Unser Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit wollen wir uns aber auch nicht nehmen lassen.
Die Solidarität mit den Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen, die den „Laden“ trotz Covid-19, am Laufen halten ist für uns wichtig.

Danke sagen reicht für uns nicht! Deshalb demonstrieren wir am 1. Mai in Bietigheim um 11:00 Uhr am „Kuhbrunnen“.

Wir fordern: Menschen vor Profit: Beschäftigte sind systemrelevant! Pflegenotstand stoppen! Mehr Personal im Krankenhaus, mehr Tests und mehr Schutzkleidung. Gute Arbeit und bessere Bezahlung, für die systemrelevanten Beschäftigten im Gesundheitssystem, in der Pflege und im Einzelhandel, bei der Müllabfuhr u.u. Erhöhung des Kurzarbeitergeldes für Beschäftigten mit niederen Einkommen auf bis zu 90 Prozent. Keine Aushebelung des Arbeitsschutzes, des 8-Stunden Tages, der Sonntagsruhe und der Ruheszeiten!

Zur Finanzierung der Krise fordern wir:
Solidarität mit den Beschäftigten nicht nur in Sonntagsreden verkünden. Das heißt, dass „starke Schultern“ mehr zur Finanzierung unseres Gemeinwesens beitragen müssen.
10 Prozent der Bevölkerung besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Eine Solidaritätsabgabe auf Vermögen über einer Million Euro, eine Erbschafts- und Vermögenssteuer zur Bewältigung der Krisenkosten, ist das Gebot der Stunde.
Die Auseinandersetzung darüber wer für diese Krise bezahlen soll und was für ein Gesundheitssystem wir in der Zukunft brauchen hat bereits begonnen.

Für Rückfragen:
Konrad Ott
Sprecher DIE LINKE Kreis Ludwigsburg fone: 0160 5331718
mailto: linke.ludwigsburg@gmx.de

Ostermarsch 2020: Geld für Gesundheit statt Rüstung

10. April 2020  Allgemein, LINKE POLITIK

Virtuell und von zu Hause

Trotz ungewöhnlicher Umstände findet der Protest für FRIEDEN und ABRÜSTUNG im 60. Jahr der Ostermärsche nicht auf der Strasse statt. Das bedeutet aber nicht, dass es in diesem Jahr keinen Protest der Friedensbewegung gibt. Virtuell und von zu Hause aus.

Konrad Ott Sprecher für die DIE LINKE. im Kreis Ludwigsburg: „Wir unterstützen den Protest, und verteilen im Kreis in die Briefkästen 2500 „Zeitungen gegen den Krieg“ mit einem Flyer und Flugblatt zur aktuellen Situation in den Krankenhäusern und der Pflege, „Den Pflegenotstand stoppen“ und „Menschen vor Profit: Beschäftigte sind systemrelevant“ Bedanken reicht nicht aus! Die systemrelevanten Beschäftigten, die den „Laden“ zu Zeit am Laufen halten, müssen zukünftig auch systemrelevant, fair bezahlt werden.“

Wir bitten die Menschen die Forderung der Friedensbewegung zum Ostermarsch 2020

„Frieden und Abrüstung! – Geld für Gesundheit statt Rüstung!“ mit PACE- und FRIEDENSFAHNEN, Transparenten, Plakaten und Schildern, an Balkonen, im Fenster zu unterstützen.

Kampfbomber als faulige Ostereier im Osternest!

Geld für die Gesundheit! Statt für die Rüstung! Heißt ganz konkret, keine neuen Atombomber für weit über 10 Milliarden Euro, als faulige Ostereier im Osternest. Noch vor Ostern, im Schatten der Corona-Krise will Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, grünes Licht aus ihrem Ministerium für  die Beschaffung der Kampfbomber geben. Sie will wegen der Corona-Krise keine Abstriche daran machen lassen (FAZ 27.3.20). Und das in Zeiten einer kollabierenden Wirtschaft mit Millionen Kurzarbeitern, steigenden Arbeitslosenzahlen  und einem Gesundheits-und Pflegesystem, das nahe am Zusammenbruch ist.

Konrad Ott: „Menschenverachtender geht es wohl kaum. Wir leben in finsteren Zeiten“

Kreisparteitag abgesagt!

12. März 2020  Allgemein

Der Corona-Virus sorgt derzeit für Verunsicherung und hält das Land in Atem. Angesichts der sich häufenden Fälle im Kreis Ludwigsburg hat der geschäftsführende Vorstand beschlossen, den für 16. März geplanten Kreisparteitag abzusagen. Viele unserer Mitglieder gehören den Risikogruppen an, die Sicherheit unserer Genossinnen und Genossen hat Vorrang. Bitte schaut in Eurer Umgebung, wo Menschen Hilfe brauchen und lebt Solidarität z.B. durch Botengänge oder Einkäufe für diejenigen, die unter Quarantäne stehen oder wegen des erhöhten Risikos nicht aus dem Haus gehen mögen.

Bitte beachtet auch die Absagen weiterer Veranstaltungen wie z.B. „Die Zukunft des Automobilstandorts Baden-Württemberg“ am 18. März in Stuttgart.