OV Marbach-Bottwartal

Die Linke verteilt Rosen zum Weltfrauentag

20. März 2013  OV Marbach-Bottwartal

Anlässlich des Internationalen Frauentags verteilte der Bundestagskandidat der Partei Die Linke im Wahlkreis Neckar-Zaber, Walter Kubach am vergangenen Freitag am Marbacher Bahnhof Rosen an weibliche Passantinnen. Im Gespräch mit den Frauen stellte Kubach fest, dass nur bei den Linken Ämter und Listenplätze paritätisch von Frauen und Männern besetzt würden. Im Durchschnitt verdienten Frauen im Beruf immer noch rund 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, bemerkte Kubach weiter. Zudem seien Frauen von Alterarmut stärker betroffen, als Männer. Auf diese Missstände wolle Die Linke am Weltfrauentag aufmerksam machen. Der Internationale Frauentag geht auf eine Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin zurück und wurde am 19. März 1911 erstmals gefeiert.

Walter Kubach als Direktkandidaten gewählt

29. September 2012  OV Marbach-Bottwartal

Walter Kubach

Walter Kubach tritt bei der  Bundestagswahl  2013 im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) als Direktkandidat an. Der 57-jährige gebürtige Marbacher setzte sich am Donnerstag 27.September 2012 bei der Wahlkreisversammlung in Bietigheim-Bissingen klar gegen seinen Mitbewerber Werner Hartmann aus Cleebronn durch. Walter Kubach lebt in Mundelsheim und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern. Von Haus aus Starkstromelektriker, arbeitete er von 1980 bis 2005 als Servicetechniker bei einer großen Firma und war während dieser Zeit auch 20 Jahre lang als Betriebsrat tätig. Derzeit ist Walter Kubach als Wahlkreis-Mitarbeiter beim Bundestagsabgeordneten der Linken, Ulrich Maurer in Stuttgart beschäftigt. Er kam über die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zur Partei Die Linke. In Mundelsheim leitet er seit 20 Jahren die  DLRG-Ortsgruppe.

Bei seiner Vorstellung hob Walter Kubach die Verteilung des vorhandenen Reichtums als einen seiner politischen Schwerpunkte hervor. „Wir erleben in unserem Land einen enormen Reichtum, andererseits aber auch eine steigende Armut, nur die Linke kämpft konsequent für eine gerechtere Verteilung.“ Als Ver.di-Mitglied setzt sich Walter Kubach auch für einen Neustart von ehemaligen Schlecker-Läden im Bottwartal ein. Weiter Schwerpunkte sind der Einsatz für K21 und für das Abschalten der Atomkraftwerke.

Nie wieder Krieg – Radtour der LINKEN im Rahmen des Anti-Kriegstages 2012

03. September 2012  OV Marbach-Bottwartal

Der 1. September wird vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) seit 1957 alljährlich als „Anti-Kriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939.
Zum diesjährigen Anti-Kriegstag veranstalteten die Ortsverbände Vaihingen und Marbach-Bottwartal der Partei DIE LINKE im Kreisverband Ludwigsburg eine Radtour wider dem Vergessens durch den Landkreis.
Start in Vaihingen war der KZ-Friedhof. Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen aus über 20 Nationen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes.
Weiter führte die Route zum KZ-Friedhof Unterriexingen. In Unterriexingen bestand von Oktober 1944 bis April 1945 ein Außenkommando des Konzentrationslagers Natzweiler/Elsass als Nebenlager von Vaihingen an der Enz. Ende 1944 waren ca. 500 jüdische Häftlinge zur Zwangsarbeit eingesetzt, dazu kamen Anfang 1945 noch 150 bis 200 polnische Häftlinge und weitere Zwangsarbeiter anderer Herkunft. Aufgrund der katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen starben mindestens 250 Häftlinge, die in einem Massengrab bei der Gedenkstätte beigesetzt sind.
Der nächste Halt war der Russenfriedhof Großsachsenheim. Auf diesem Friedhof liegen 668 tote Zwangsarbeiter. 647 davon sind Russen. Sie waren gegen Ende des zweiten Weltkrieges im eigentlichen Sterbelager an Seuchen Hunger und Entkräftung gestorben.vor dem Durchgangslager in Bietigheim
Weiter führte die Gedenkfahrt zum ehemaligen Durchgangslager Bietigheim. Dort traf sich die Vaihinger Gruppe mit der Gruppe, die in Kleinbottwar am Gedenkstein für Erwin Kreetz der wegen Fahnenflucht kurz vor Kriegsende zum Tode verurteilt wurde. Erwin Kreetz hatte vom Roten Kreuz erfahren, dass seine Frau in Berlin gestorben ist und aus Sorge um seine 4 Kinder hat er sich von der Truppe entfernt. Die nächste Station war der russische Friedhof in Pleidelsheim mit 13 Gräbern. Es sind dort  zehn Fremdarbeiter, zwei Kriegsgefangene und ein unbekannter Soldat bestattet. Auf der weiteren Strecke kamen wir auch am Kriegerdenkmal beim Alten Rathaus in Pleidelsheim vorbei. Das Denkmal enthält eine Inschrift, die an den „Heldentod“ der beiden Tauber-Brüder im Krieg 1870/71 gegen Frankreich erinnern soll. Wir waren einhellig der Meinung, dass dies aus heutiger Sicht nicht im Sinne des Anti-Kriegsgedanken sein kann.Gedenkstein für Erwin Kreetz
Das Durchgangslager Bietigheim war in eine Kranken- und in eine Entlausungsstation aufgeteilt. Täglich wurden bis zu 1000 Gefangene bzw. Zwangsarbeiter durch das Lager geschleust. Das waren bis zum Kriegsende weit über 100.000 Menschen. Von dem Lager ist heute nichts mehr vorhanden. Selbst eine Gedenktafel fehlt. Das ist aus Sicht der Teilnehmer nicht hinnehmbar! Dass an diesem Ort ebenfalls auf das dort begangene Unrecht hingewiesen werden müsse, war beim Abschluss der Radtour die einhellige Meinung der Tourteilnehmer.

Spielenachmittag

03. August 2012  OV Marbach-Bottwartal

Am Mittwoch gestaltete die Partei DIE LINKE Ortsverband Marbach/Bottwartal im Rahmen des Ferienprogramms einen Schach- und Brettspielnachmittag. Die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren konnten Schach und Spiele wie Qwirkle, Tabu, Halloi galli und Carcasson ausprobieren.Horst-Rainer Rösner (Spieleautor und Spieleerklärer) führte in das Schachspiel und die anderen Spiele ein. Bei  Muffins und Gummibärenkekse, Saft  und Sprudel haben sich alle gut unterhalten. Zum Schluß haben alle zusammen „das Bananenspiel“ und „die Bombe platzt“ gespielt. Den Kindern und den Helfern hat der Nachmittag viel Spaß gemacht.

Spielenachmittag Spielenachmittag
Spielenachmittag Spielenachmittag

Ferienprogramm Großbottwar

01. August 2012  OV Marbach-Bottwartal
Walter Kubach beim Spielen

Walter Kubach beim Spielen

Am Mittwoch gestaltete die Partei DIE LINKE Ortsverband Marbach/Bottwartal im Rahmen des Ferienprogramms einen Schach- und Brettspielnachmittag.Die Kinder zwischen 8 und 12 Jahren konnten Schach und Spiele wie Qwirkle, Tabu, Halloi galli und Carcasson ausprobieren. Es gab Muffins und Gummibärenkekse und Sprudel. Zum Schluß haben alle zusammen „das Bananenspiel“ und „die Bombe platzt“ gespielt. Den Kindern und den Helfern hat der Nachmittag viel Spaß gemacht.

Die Linke fehlt im Landtag

Linken-Kreisverband Ludwigsburg wählt neuen Vorstand

Trotz des verpassten Einzugs in den Landtag ist die Partei Die Linke auch im Kreis Ludwigsburg hoch motiviert und schaut der grün-roten Landesregierung kritisch auf die Finger.

Ludwigsburg. Den Schock über die verlorene Landtagswahl vom März 2011 haben die Linken im Kreisverband Ludwigsburg längst überwunden. Stattdessen richteten sie den Blick schon kurze Zeit nach der Wahl wieder nach vorn und nehmen inzwischen die Politik der grün-roten Landesregierung genau unter die Lupe. „Die Linke fehlt im Landtag. Viele Wählerinnen und Wähler, die im vergangenen Jahr ihre Hoffnungen im Land auf die Grünen und die SPD setzten, stehen heute wütend und enttäuscht vor deren Regierungspolitik“, stellte der Sprecher der Kreis-Linken, Hans-Jürgen Kemmerle am Mittwoch auf der Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Ludwigsburg fest.

Das milliardenschwere Großprojekt Stuttgart 21 werde mit „kritisch-wohlwollender Begleitung der Grünen“ umgesetzt. Grün-rot habe auch für den Verkauf der 21 000 LBBW-Wohnungen an einen Privatinvestor gesorgt und dafür ein kommunales Konsortium ausgebootet. „Wo bleibt der im Wahlkampf zugesagte kostenfreie Zugang zu Kitas, wo die kostendeckende Krankenhaus-Finanzierung?“, wandte sich Kemmerle an die Regierenden im Land und formulierte anschließend einige der Kernthemen der Linken für die nächste Zeit – darunter der fortgesetzte Kampf gegen Stuttgart 21 und für einen „bezahlbaren“ öffentlichen Nahverkehr. Überdies wollen sich die Linken im Kreis unter anderem für die Einführung eines Sozialtickets, den Erhalt der Ludwigsburger Reha-Klinik und gegen Formen von prekärer Beschäftigung engagieren. Und auch im Gespräch mit den Mietern verkaufter LBBW-Wohnungen werden sie laut Kemmerle bleiben.

Bei den Wahlen zum Kreisvorstand wurde neben Kemmerle auch seine Sprecherkollegin Barbara Hoffmann in ihrer Funktion bestätigt. Schatzmeister Werner Hillenbrand wählten die Linken im Kreis ebenfalls wieder in sein Amt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer gehören dem neuen Kreisvorstand an: Claudia Dziubas, Gudrun Glemser, Anne Jeziorski, Christian Brinkschmidt, Max Lochmann und Peter Schimke.

Workshop „prekäre Beschäftigung“

18. März 2012  OV Marbach-Bottwartal

Am Samstag fand in Ludwigburg ein Mitglieder-Workshop statt, an dem auch Mitglieder des Ortsverbandes Marbach-Bottwartal teilnahmen. Der Kath. Betriebsseelsorger Martin Zahner hielt zum Einstieg ein Impulsreferat zur „Kampagne prekäre Beschäftigung“ – Folgen für Gesellschaft und Arbeitnehmer. Das Deutschland Expotweltmeister ist hängt damit zusammen, dass es immer mehr schlechtbezahlte Leiharbeit, befristete Verträge, Minijobs, Werksverträge und Hartz IV Aufstocker gibt. DIE LINKE setzt sich seit ihrer Gründung für einen gesetzlichen Mindestlohn, für eine Millionärsteuer und für einen höheren Spitzensteuersatz ein. Wir LINKEN im Ortsverband Marbach-Botwartal  haben uns vorgenommen, verstärkt auf die Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen und wir suchen Mitstreiter und Mitstreiterinnen.

Am 18.April 2012 können Sie sich bei unserem Stammtisch im TSG-Heim in Steinheim ab 19.30 Uhr über uns informieren und mit uns diskutieren. Wir freuen uns über ihr Kommen.

LINKE in Marbach-Bottwartal wählt neuen Vorstand.

30. Dezember 2011  OV Marbach-Bottwartal

Am vergangenen Mittwoch wählte die Partei DIE LINKE einen neuen Ortsvereins-Vorstand. Neuer Sprecher ist der Mundelsheimer Walter Kubach, die beiden Beisitzer heißen Henry Schulz (Pleidelsheim)und Albrecht Klumpp (Großbottwar). Die Region Marbach-Bottwartal ist eingebunden in den Kreisverband Ludwigsburg.

11.12.29 Vorstandswahl
In einer kleinen Rückschau wurden die Aktivitäten des letzten Jahres diskutiert. Die Mitglieder waren sich einig, dass DIE LINKE seit vielen Jahren schon für die  wichtigsten Themen unserer Zeit die richtigen Lösungsvorschlägen hat: Höhere Löhne (Gesetzlicher Mindestlohn), keine Auslandseinsätze der BW (raus aus Afghanistan), Rechtsterrorismus (NPD Verbot), einerseits Gewinnexplosion bei den Superreichen und andererseits gigantische Staatsverschuldung (Millionärssteuer / Kontrolle der Finanzmärkte und Banken) um nur einige wenige zu nennen.
Die Bedürfnisse der Menschen, nicht der Märkte müssen wieder die Politik bestimmen. Das Beispiel Stuttgart 21 zeigt auch, wie Milliarden-Projekte der Immobilienspekulation öffentlich „durchgedrückt“ werden, obwohl die Kassen auf der anderen Seite für soziale Projekte angeblich leer sind. Es darf nicht sein, dass erst eine  Katastrophe wie in Japan passieren muss, bevor entscheidende politische Änderungen vorgenommen werden,
Die Anwesenden waren sich auch einig, dass es die Aufgabe der LINKEN ist, diese Themen weiter konsequent in die Öffentlichkeit zu tragen.
Walter Kubach bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Anne Jeziorski und dem Sprecher Harald Frank für die geleistete Arbeit.