Zeitzeuge eines ganzen Jahrhunderts

14. Juli 2016  Pressemitteilung

Sein Leben begann er noch zu Kaisers Zeiten in Berlin als Sohn eines Rabbiners. Als in Deutschland 1933 die Nazis an die Macht kamen, musste er nach Palästina emigrieren. Bereits 1946 kehrte Theodor Bergmann indes in sein Geburtsland zurück und war bis 1981 Professor für Agrarwissenschaft an der Universität Hohenheim. Im März wurde Bergmann 100 Jahre alt und kann somit als Zeitzeuge auf eines ganzes Jahrhundert zurückblicken. Diese Woche war Bergmann zu Gast beim Kreisverband Ludwigsburg der Partei Die Linke und berichtete aus seinem ereignisreichen Leben als aktiver sowie stets kritischer Kommunist. Erhard Korn, Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Baden-Württemberg, befragte Bergmann zu verschiedenen Epochen der deutschen Geschichte. Klar und mit hochanalytischem Sachverstand interpretierte Bergmann die Ereignisse der damaligen Zeit und ging am Ende auch noch auf aktuelle politische Entwicklungen ein.

Bergmann ist einer der letzten großen Zeitzeugen der deutschen Arbeiterbewegung. Er erlebte in den 1920er Jahren die Straßenkämpfe zwischen der SA und dem Rotfrontkämpferbund und verließ das Land nach einer Hausdurchsuchung der elterlichen Wohnung Anfang März 1933 nach Palästina. „Wir dachten damals, nach drei Jahren wird Hitler besiegt“, schilderte Bergmann seinen Irrtum. In Palästina hielt es ihn nicht lange. „Ich wollte nicht gegen arabische Landarbeiter kämpfen“, meinte Bergmann. 1936 ging er nach Prag und nahm dort ein agrarwissenschaftliches Studium auf. 1938 floh er dann erneut vor den Nazis ins neutrale Schweden und schloss sich dort den Exilanten der KPD-Oppositionsgruppe an. Auch nach dem Krieg hatte es Bergmann als bekennender Kommunist in Deutschland nicht einfach. Er setzte sich jedoch letztlich an der Universität Hohenheim durch und wurde dort 1973 Professor für international vergleichende Agrarpolitik.

In den 1970er Jahren engagierte sich Bergmann für Hochschulmitarbeiter, die vom Radikalenerlass betroffen waren. 1990 kandierte er bei der Bundestagswahl als PDS-Spitzenkandidat und trat 2007 der Partei Die Linke bei. Bergmann ist bis heute ein kritischer Betrachter der politischen Entwicklungen im In- und Ausland geblieben. Bei der Jahreshauptversammlung der Ludwigsburger Linken gab er sich als klarer Kritiker der jetzigen israelischen Regierung zu erkennen und machte die deutsche Regierung für viele der gegenwärtigen Probleme in der EU sowie in den ärmeren Ländern der Welt mitverantwortlich. Bergmann geißelte den „arroganten“ deutschen Kapitalismus und warb für seine internationalistische Sicht der Dinge. Im Blick auf die Entwicklung in China und Kuba bekräftigte er: „Ich bleibe Optimist“. Gesellschaftliche Fortschritte bräuchten eben Zeit, meinte Bergmann schließlich.

Bei den Nachwahlen wurden am Ende der Veranstaltung Susanne Lutz aus Großbottwar und Erhard Korn aus Steinheim in den Kreisvorstand gewählt.

Einladung zur öffentlichen Veranstaltung mit Prof. Dr. Theo Bergmann

04. Juli 2016  Allgemein

Theo BergmannBergmann beeindruckt durch die seltene aktive Zeitzeugenschaft eines im Kaiserreich begonnenen Lebens und die Gradlinigkeit seines Lebenslaufs. Weltkrieg, Weimarer Republik, Faschismus und Emigration, Besatzungszeit, Bundesrepublik und Wiedervereinigung – Bergmann hat diese Zeit miterlebt, mitgestaltet und in vielen Büchern kritisch aufgearbeitet: Warum siegten die Nazis, was lief falsch in der damals so mächtigen Arbeiterbewegung? Warum kam es zum Stalinismus und welche Lehren sind daraus zu ziehen? Warum scheiterte die Hoffnung auf einen sozialistischen Neubeginn nach 1945? Welche Hoffnungen verbanden sich mit der Siedlungsbewegung in Palästina und was ist daraus geworden? Wie wirkt die NS-Zeit nach und wie sollen sich Linke zum Staat Israel positionieren? Welche Zukunft haben die verbliebenen sozialistischen Länder wie Kuba oder China?

Diesen Fragen wollen wir im Gespräch mit Prof. Dr. Theo Bergmann vor unserer Mitgliederversammlung nachgehen. Es wird sicher ein spannender Abend.

Termin Dienstag, 12.Juli 2016 ab 19.00 Uhr, Restaurant Kronenstuben,
Kronenstraße 2, 71634 Ludwigsburg

Anschließend findet ab 20.30 Uhr die Jahreshauptversammlung der Partei DIE LINKE Kreisverband Ludwigsburg statt.

 

Öffentliche Fraktionssitzung zum Krankenhaus Marbach

21. Juni 2016  Allgemein

Einladung zur öffentlichen Kreistags-Fraktionssitzung der LINKEN am Montag, 27. Juni 2016 um 19.00 Uhr im Bootshaus Marbach. Der Ludwigsburger Kreistag wird auf seiner nächsten Sitzung am 01. Juli 2016 endgültig über das Marbacher Krankenhaus beraten und beschliessen.

DIE LINKE im Kreistag hat sich bis zuletzt klar und deutlich gegen die Schließung des Marbacher Krankenhauses ausgesprochen. Die Fraktionsmitglieder treffen sich am Bootshaus zu einer öffentlichen Beratung über ihr Abstimmungsverhalten und lädt dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein.

Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Kemmerle

MdB Michael Schlecht fordert Neuanfang bei der Bahn ohne Technikchef Kefer

13. Juni 2016  Stuttgart 21

Presseerklärung vom 12. Juni 2016 / MdB Michael Schlecht, DIE LINKE

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag fordert einen personellen und inhaltlichen Neuanfang im Vorstand der Deutschen Bahn AG und eine Neubewertung von Stuttgart 21.

„DB-Vorstand Volker Kefer ist verantwortlich für den schlechten Zustand des Schienennetzes und für das Pannenprojekt Stuttgart 21“, sagt MdB Michael Schlecht. „Das Sanierungskonzept ‚Zukunft Bahn‘ kommt keinen Meter voran, ebenso wenig wie das Tunnelprojekt S21; statt Fortschritte bei der Infrastruktur gibt es nur immer neue Kostenexplosionen zu berichten. Jetzt muss der Aufsichtsrat Konsequenzen ziehen und Volker Kefer entlassen. In der Sache müssen die Prioritäten neu gesetzt werden: Weg von teuren und unsinnigen Prestigeprojekten wie S21, hin zu einer grundlegenden, im täglichen Betrieb wirksamen Sanierung der maroden Infrastruktur.“

Stuttgart 21 weist bereits jetzt einen Bauverzug von über fünf Jahren auf. Sowohl unabhängige Experten als auch bahninterne Unterlagen gehen von 10 bis 11 Mrd. EUR Gesamtkosten aus. Der neue offizielle Fertigstellungstermin für S21 im Jahr 2023 ist angesichts der Probleme im Stuttgarter Talkessel völlig illusorisch.

Michael Schlecht, MdB für den Wahlkreis Mannheim, ist wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE. und Mitglied im Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Energie.
 

Veranstaltung zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)

10. Juni 2016  Allgemein

Veranstaltung ÖPNV

Flyer (pdf)

 

Einladung zum Grill-Abend

04. Juni 2016  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Am Freitag, 24. Juni 2016 ab 17 Uhr
wollen wir uns zum Sommer-Grillen treffen:

Ort: Garten von Albrecht Klumpp in Großbottwar (*)

Für Getränke wird wie immer gesorgt. Eine Kasse für Unkosten wird aufgestellt.
Wer will kann eine Kleinigkeit zum knabbern, einen Salat und was zum Grillen mitbringen.

Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Mit solidarischen Grüßen

Walter Kubach

(*) Wegbeschreibung
in Großbottwar neben der Kleinbottwarer Str. 23. Von Kleinbottwar
kommend nach der ersten Ampel kommt die Kleinbottwarer Str. 31;
danach Gartentor rechts. Durch den Garten gehen  (ca. 70 Meter).

Aufenthalt nur gegen Gebühr

09. März 2016  Allgemein

Betten ProtestMit einer Bettenaktion machte DIE LINKE am Mittwoch in Marbach beim Rathaus auf die Probleme im Gesundheitswesen aufmerksam: Kranke, die in den Betten liegen, werden nur gepflegt und versorgt, wenn sie zuvor in eine Parkuhr Vorkasse aus eigener Tasche leisten.

Viele Passanten und Besucher des Wochenmarkts wurden nicht nur aufmerksam, sondern verpflegten die „Patienten“ sogar mit Würstchen und Kaffee aus den umliegenden Geschäften. So ergab sich manches Gespräch über den Standard der Betreuung in den Kliniken und vor allem die Zukunft des Marbacher Krankenhauses.

Betten ProtestMit dieser Aktion wollte DIE LINKE auf die mangelhafte Situation im Gesundheitswesen hinweisen und fordert von der Landesregierung mehr und besser bezahltes Personal in Gesundheit und Pflege. Walter Kubach, Landtagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen:

„Mit der Aktion weisen wir auf die schlechte Situation in unseren Krankenhäusern hin: Zu wenig Personal, zu schlecht bezahlt, zu wenig Geld für Sanierung und Neubau von Krankenhäusern.

Hier muss die nächste Landesregierung dringend handeln. Ich setze mich dafür ein, dass jeder Mensch Zugang zu einem hochwertigen und bezahlbaren Gesundheitssystem hat und die dort beschäftigten Menschen anständig bezahlt werden. Zudem brauchen wir so viel Pflegepersonal, dass die Patienten genau die Pflege und Aufmerksamkeit bekommen können, die sie zu ihrer Genesung brauchen. DIE LINKE wird als Landtagsfraktion dafür sorgen, dass die nächste Landesregierung dieses Thema zum Wohle des Personals und der Patienten deutlich verbessert.“
DIE LINKE verfolgt als Ziel in der Gesundheitspolitik ein Gesamtkonzept »Gesundheit in Baden-Württemberg« unter Einbeziehung aller Beteiligten. Wir setzen uns ein für eine an den Menschen ausgerichtete Vorsorge, für eine heilende Medizin und Nachsorge in öffentlicher Verantwortung und in öffentlicher Trägerschaft.

 

Walter Kubach weiter: „Die derzeitige Diskussion über die eventuelle Schließung des Krankenhauses Marbach macht deutlich, dass das Gesundheitssystem in Baden-Württemberg heute zunehmend menschenfeindlicher wird: Statt die beste Qualität zu fördern, wird Gewinndruck erzeugt und Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen, die sich in öffentlicher Trägerschaft befinden, abgebaut. Insbesondere die Forderung des CDU-Gesundheitsministers Gröhe nach Schließung kleiner Kliniken und der Konzentration in wenigen Großkrankenhäusern entspricht nicht den Interessen der Menschen im Bottwartal und schon gar nicht denen der älteren Patienten, die eine wohnortnahe Versorgung brauchen.“

 

Walter Kubach
Landtagskandidat der Partei DIE LINKE
im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen
Urbanstr. 15
74395 Mundelsheim
walter.kubach@t-online.de
mobil: 015112167805
privat: 7143/59157
Büro: 0711/2293227

 

 

 

Die Linke kämpft für das Marbacher Krankenhaus

07. März 2016  Allgemein, LINKE POLITIK
Günter Busch

Der Referent: Günter Busch, bei seinem Vortrag im Cafe Provinz

Nach der Schließung des Krankenhauses in Vaihingen/Enz ist nun auch die Existenz der Marbacher Klinik bedroht.

Die Einrichtung in Vaihingen/Enz wurde inzwischen in eine Tagesklinik umgewandelt. Bei einer Veranstaltung in Marbach setzte sich der Landtagskandidat der Partei Die Linke im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen, Walter Kubach am Sonntag mit Nachdruck für den Erhalt des Marbacher Krankenhauses ein. Zwar hätten sich mittlerweile auch alle Fraktionen im Marbacher Gemeinderat für den Weiterbestand der Marbacher Klinik ausgesprochen. Es sei jetzt aber eine kreisweite Aktion nötig, um das Krankenhaus in Marbach zu retten, erklärte Kubach.

Die unsichere Existenzlage für viele Kleinkliniken im Land führte Kubach auf die Politik der vergangenen Jahre im Blick auf die Krankenhaus-Finanzierung zurück. „Heute machen die privaten Spezialkliniken Gewinne auf Kosten der allgemeinen öffentlichen Kliniken“, beklagte Kubach.

Auf Kubachs Argumentation ging der frühere Verdi-Landesbezirksleiter im Fachbereich Gesundheit, Günther Busch näher ein. Busch stützte Kubachs These und beschrieb in seinem Vortrag ausführlich, wie das System der Krankenhaus-Finanzierung ab 1993 von den damaligen Bundesregierungen schrittweise vom „Selbstkostendeckungsprinzip“ zu einem Fallpauschalen-System weiterentwickelt wurde. Dies habe dazu geführt, dass jedes Krankenhaus eisern Kosten spart. Denn, aufgrund der politisch verfügten Kostendeckelung müsse jede Einrichtung mit ihrem Budget auskommen und schwarze Zahlen schreiben, so Busch. Außerdem gäbe es keine „Quersubventionierung“ im Rahmen eines Klinikverbunds. Genau dadurch könnten indes Kleinkliniken erhalten werden.
Wie Kubach forderte auch Busch eine konzertierte Aktion zur Rettung des Marbacher Krankenhauses und überdies die Rückkehr zu einem paritätisch finanzierten Gesundheitssystem.
Die Bürgerinnen und Bürger sowie die politisch Verantwortlichen müssten jetzt für den Erhalt der Marbacher Klinik kämpfen. Sonst stünde vielleicht irgendwann einmal auch die Existenz des Bietigheimer Krankenhauses auf der Kippe, machte Kubach deutlich.
Kontakt: Walter Kubach, Tel. 015112167805

Klinikleitung verweigert Landtagskandidaten Zutritt zum Krankenhaus Marbach

14. Februar 2016  OV Marbach-Bottwartal

Heute hat der zuständige Regionaldirektor Matthias Ziegler dem Landtagskandidaten und Kreistagsmitglied der Partei DIE LINKE, Walter Kubach den Aufenthalt in der Cafeteria des Krankenhauses Marbach am Neckar nicht erlaubt. Walter Kubach wollte sich mit einem Journalisten der Bietigheimer Zeitung im Krankenhaus zu einem Interview-Termin treffen und durch die Wahl des Ortes seinen Standpunkt zum Erhalt des Marbacher Krankenhauses zum Ausdruck bringen. Diese Entscheidung würde so Herr Ziegler für alle Parteien gelten.

„Die Nerven bei der Krankenhaus Leitung liegen offensichtlich blank“ so Walter Kubach nach dieser Absage. Gibt es nach der Schließung des Krankenhauses in Vaihingen/Enz nun ernst zunehmende Gerüchte, dass auch das Marbacher Krankenhaus vor der Schließung steht. „Hauptschuld an der Unsicherheit der Bevölkerung und letztendlich auch der Klinikleitung sind jedoch die Parteien im Kreistag“, so Walter Kubach. Ausser der Linken hat sich bisher leider keine weitere Partei kreisweit klar zum Standort Marbach bekannt.

 

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Walter Kubach
Landtagskandidat Partei DIE LINKE
Urbanstr. 15
74395 Mundelsheim
walter.kubach@t-online.de
mobil: 015112167805
privat: 7143/59157
Büro: 0711/2293227

Strahlende Abfälle auf der Deponie: Hubertus Zdebel in Schwieberdingen

14. Februar 2016  Pressemitteilung

Linke kritisiert künftige „Endlagerung“ von Abbruchmaterial aus dem GKN Neckarwestheim

Schwieberdingen VeranstaltungDie Landtagskandidaten der Linken in den Wahlkreisen Bietigheim –Bissingen und Vaihingen, Walter Kubach und Peter Schimke waren am Mittwoch die Gastgeber der Atom-Veranstaltung in Schwieberdingen mit dem Linken-Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel. Zdebel ist unter anderem Mitglied im Ausschuss für Reaktorsicherheit. Zdebel informierte in seinem Vortrag zunächst über die derzeitige Nutzung der Atomenergie. Er referierte über den nach dem Fukushima-Unfall eingeleiteten Atomausstieg und über immer noch laufende Risiko-Reaktoren – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Doel und Tihange (Belgien). Völlig ungelöst und mit hohen Risiken behaftet sei die gesamte Atommülllagerung, so Zdebel. Auch die geplante Lagerung der niedrig strahlenden Abfälle aus dem Rückbau sei ein Problem, denn jede zusätzliche Strahlung verursache Gesundheitsrisiken. Daher sei es erforderlich, auch diese Abfälle nur in einem kontrollierten System abzulagern und zu überwachen.
Kubach und Schimke argumentierten, bei dieser Art der Deponierung, die nach der Strahlenschutzverordnung leider zulässig sei, würden die Atomkonzerne besonders billig davonkommen. In Frankreich würden auch die Abrissabfälle unter permanenter Kontrolle stehen, meinte Zdebel. Dort würden diese Abfälle von normalen Abfällen getrennt, in speziell gesicherten Deponien abgelagert und dauerhaft überwacht. Dies müsse auch in Deutschland zum Standard werden.
Die Diskussion, an der sich die rund 20 Gäste intensiv beteiligten, zeigte viele Probleme, mit denen die BürgerInnen von Behörden und Betreibern allein gelassen werden. So gäbe es beispielsweise nicht, wie oftmals behauptet, eine Annahmepflicht der Betreiber, machte eine Vertreterin von ROBIN WOOD deutlich. Eigene Gutachter zu finden, die diese Probleme unabhängig aufzeigten und bewerteten, gäbe es kaum, meinte eine Teilnehmerin der Veranstaltung. Auch sei in vielen Fällen völlig unklar, welche radioaktiven Stoffe eigentlich in den Abfällen enthalten seien. Es würden nur bestimmte Nuklide als Leitwerte gemessen, nicht aber das gesamte Spektrum. So sei unklar, was am Ende auf der Deponie tatsächlich liege.