Jedes 5. Kind ist armutsgefährdet – Deutschland geht es gut

05. März 2017  Allgemein, Pressemitteilung

So lässt sich der Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung in kurzen Worten zusammenfassen.

Beim 2. Frauenfrühstück des Kreisverbands Ludwigsburg zum Thema Armut und Reichtum wurde nicht nur intensiv über die Armutsentwicklung der letzten 15 Jahre diskutiert,  wir haben uns gemeinsam angeschaut wie das Medianeinkommen berechnet wird, das deutlich unter dem Durchschnittseinkommen liegt, und was sich hinter dem Kriterium materielle Deprivation verbirgt. Am Beispiel Kinderarmut wurde aufgezeigt welcher Lebensstandard herangezogen wird, um die Armutsgefährdungsquote zu beschönigen.

Bereits im Vorfeld hatte die Bundesarbeitsministerin angekündigt, von der gängigen Definition von Armut abrücken und eine Neubewertung vornehmen zu wollen. Damit folgt sie der Europa-2020-Strategie, bei der Deutschland durch die Erweiterung der Kriterien wesentlich dazu beigetragen hat das Armutsziel aufzuweichen und interpretierbar zu machen.

Sowohl das Volksvermögen als auch die Armutsgefährdungsquote sind gestiegen. Ein Indikator für die Spaltung der Gesellschaft.  Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander und zunehmend mehr Menschen werden vom Wohlstandswachstum abgehängt. Wie Statistiken belegen sind die Leidtragenden dieser Politik vor allem Frauen und Kinder. Veränderung ist Frauensache, das hat die Geschichte gezeigt. Wir sind gefordert für unsere Rechte zu streiten. Wenn nicht wir wer sonst, wenn nicht jetzt wann dann?

Das nächste Frauenfrühstück ist im Juni geplant. Wir laden bereits heute alle interessierten Frauen ganz herzlich dazu ein.

 

DIE LINKE erinnert an Weltfrauentag am 8. März

05. März 2017  Allgemein, Pressemitteilung

Auch in diesem Jahr verteilt die Partei DIE LINKE vor Bahnhöfen an Frauen eine Rose anlässlich des Weltfrauentags.

Walter Kubach, der Bundeskandidat der Linken, erklärt dazu: „Dieses Jahr steht die Aktion unter dem Motto: Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit! Krankenschwestern stehen exemplarisch für all die Frauen, die die notwendige Arbeit in unserer Gesellschaft wie selbstverständlich wegtragen. DIE LINKE ist besonders solidarisch mit den weiblichen Pflegekräften, die für mehr Personal streiten.“

Die Aktion startet gegen 6.30 Uhr und dauert bis ca. 7.30 Uhr. Danach findet ab ca. 8.00 Uhr die gleiche Aktion am Bahnhof in Bietigheim-Bissingen statt.

Walter Kubach

Frauenfrühstück zum Thema Armut und Reichtum

17. Februar 2017  Allgemein

Das Warten hat ein Ende.  Am 5. März 2017 – 11.00 Uhr findet unser nächstes Frauenfrühstück im Cafe Luckscheiter in Ludwigsburg statt. Bei einem leckeren Frühstück macht das Diskutieren noch mehr Spaß. Diesmal wollen wir uns mit dem Thema „Armut und Reichtum“ auseinandersetzen. Jedes 5. Kind ist mittlerweile armutsgefährdet. Wer ist arm und wer ist reich und was bedeutet das? Droht uns eine Zweiklassengesellschaft? Ist das Vermögen ungerecht verteilt? Wir freuen uns auf spannende Diskussionen in gemütlicher Runde zu der alle interessierten Frauen herzlich eingeladen sind.

DIE LINKE spricht sich für Bottwartalbahn aus

13. Februar 2017  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Am 9. Februar trafen sich Mitglieder und Interessierte der Partei DIE LINKE Marbach-Bottwartal zum Austausch und zur Diskussion über die derzeitig politische Lage.

Als bundespolitisches Thema wurde mit großer Sorge der zunehmende Rechtspopulismus bezeichnet. Die Anwesenden waren sich darin einig, dass eine von mehreren Ursachen die sehr stark angewachsene Ungleichheit der Armuts- und Reichtumsverteilung ist. Dringender Handlungsbedarf wurde auch bei Renten und Löhnen gesehen, die sich in den letzen Jahren ebenfalls sehr ungerecht entwickelt haben. Als sehr positiv wurde die Nachricht bewertet, dass im Entwurf des Regionalverkehrsplans der Bottwartalbahn eine hohe Dringlichkeitsstufe attestiert wird. DIE LINKE unterstützt die Bestrebungen die Schienenverbindung im Bottwartal Richtung Marbach wieder aufleben zu lassen.

Unser nächstes öffentliches Treffen ist am Do., 6. April 2017 um 19 Uhr, wieder in Steinheim im TSG-Heim.

Walter Kubach

Neujahrsempfang 2017

24. Januar 2017  Allgemein, Pressemitteilung

 

von links nach rechts: Sebastian Lucke, Peter Schimke, Wolfgang Kessler und Walter Kubach

von links nach rechts: Sebastian Lucke, Peter Schimke, Wolfgang Kessler und Walter Kubach

Der Kreisverband Ludwigsburg der Partei DIE LINKE hatte am Samstag, den 21. Januar zu seinem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen, der diesmal im Kulturzentrum „DAS K“ in Kornwestheim stattfand. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Sprecher des Kreisverbands Sebastian Lucke die zahlreichen Gäste. Im Wahljahr 2017 fühle sich DIE LINKE fit für die anstehenden Wahlkämpfe, meinte Lucke. Vor allem im Blick auf die Bundestagswahl am 24. September. Anschließend richteten die beiden Bundestagskandidaten der Partei DIE LINKE  im Kreis Ludwigsburg jeweils ein Grußwort an die Besucherinnen und Besucher des Neujahrsempfangs.

Peter Schimke, Kreisrat und Direktkandidat im Wahlkreis Ludwigsburg (265), zählte zunächst zwei kommunalpolitische Themen auf, die die LINKE im Kreis voriges Jahr beschäftigt hatte – darunter die Einführung eines Sozialtickets und der Erhalt der kreiseigenen Krankenhäuser in der Fläche. Zudem hätten sich die Partei gegen eine Annahme von frei gemessenem Abrissmaterial aus Atomkraftwerken auf den Deponien in Schwieberdingen und Horrheim gewandt, berichtete Schimke. Im Bundestagswahlkampf will sich Schimke „für die Beendigung von Terror und Krieg“ stark machen. „Wir benötigen nicht eine Aufrüstung der Bundeswehr, sondern Entwicklungsprojekte in instabilen Ländern, um diese zu stabilisieren“, erklärte Schimke. Es müsse indes „auch der soziale Friede im Land stabilisiert“ werden, meinte Schimke und verwies darauf, dass sich „die Schere zwischen arm und reich“ immer weiter auseinander bewege.

Neujahrsempfang 2017-3Schimkes Fraktionskollege im Kreistag, Walter Kubach, kandidiert für die Partei DIE LINKE im Wahlkreis Neckar-Zaber (266). Kubachs Losung für die Bundestagswahl lautete: „Mehr Solidarität für alle Menschen“. Die neoliberale Politik bewirke das Gegenteil von Solidarität. „Der Einfluss des Geldes auf die Politik“ werde „immer größer und problematischer“. Überleben könne im gegenwärtigen Kapitalismus nur wer „besser, schneller und leistungsfähiger“ sei, so Kubach. Der Reichtum konzentriere sich zunehmend auf immer weniger Geldbesitzer. Diese Entwicklung sei indes nicht „vom Himmel gefallen“, sondern „von Menschen gemacht“, bekräftigte Kubach und forderte zum Widerstand gegen die neoliberale Politik auf.

Neujahrsempfang 2017-2Der diesjährige Gastredner beim Neujahrsempfang war Wolfgang Kessler, Chefredakteur der Zeitschrift „Publik-Forum“. Kessler prangerte in seinem Vortrag die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich durch das herrschende Finanzsystem an. Kessler forderte im Rahmen einer breiten „Offensive für soziale Gerechtigkeit“ die „Kontrolle der Finanzmärkte“, „Soziale Sicherheit für alle“, „mehr Verteilungsgerechtigkeit“ und die „persönliche Hinwendung zu Armen und Kindern“. In Deutschland verfügten mittlerweile zehn Prozent der Bevölkerung über mehr als Zweidrittel des Vermögens, stellte Kessler fest. Diese Entwicklung schwäche aber letztlich auch die Wirtschaft. Nach dem Vortrag gab es noch genügend Zeit für lockere Gespräche, für die musikalische Umrahmung sorgte das Trio Bluesette.

Rede von Walter Kubach, Direktkandidat Neckar-Zaber

 

Einladung zum Neujahrsempfang 2017

04. Januar 2017  Allgemein

Die Partei DIE LINKE, Kreisverband Ludwigsburg lädt ein zum Neujahrsempfang am

Samstag, den 21. Januar 2017 ab 17.00 Uhr (Saalöffnung 16.30 Uhr)

in DAS K (Kultur- und Kongresszentrum) in der Stuttgarter Str. 65, 70806 Kornwestheim, Veranstaltungsraum im 2. Stock.

Programm:

1. Begrüßung durch Sebastian Lucke, Sprecher der Partei Die LINKE KV Ludwigsburg

2. Kurze Ansprachen der Kreistagsmitglieder Peter Schimke und Walter Kubach

3. Als Hauptredner und besonderer Gast spricht Wolfgang Kessler zum Thema „Gefährlicher Egoismus – Armut und Reichtum in Deutschland“.

4. Musikalisches Rahmenprogramm durch das Trio Bluesette bei Imbiss und Gesprächen

 

wolfgang-kessler

Wolfgang Kessler

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Wolfgang Kessler ist Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum. Er beschäftigt sich in zahlreichen Büchern mit Wegen zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft auf christlich-ethischer Grundlage und war dazu bereits als Gast in Fernsehsendungen und Talkshows. 2007 wurde Wolfgang Kessler für sein öffentliches Wirken für „Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung“ mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis ausgezeichnet. Sein neuestes Buch heißt „Zukunft statt Zocken“.

 

 

 

Der Nikolaus am Krankenhaus

07. Dezember 2016  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Im nikolausaktion-kh-01-2016Rahmen der Partei-Kampagne der LINKEN ‚DAS MUSS DRIN SEIN‘ veranstaltete DIE LINKE. Kreisverband Ludwigsburg, Ortsverband Marbach-Bottwartal vor dem Krankenhaus in Bietigheim-Bissingen eine Aktion zum Personalmangel im Krankenhaus.

nikolausaktion-kh-02-2016Der Jahreszeit entsprechend und im Vorgriff auf den 6. Dezember verteilten wir am vergangenen Samstag die Kampagnenkarten Pflegenotstand stoppen: 100.000 Pflegekräfte mehr! mit einem aufgeklebten Schoko-Nikolaus. Da wir auch einen ‚echten‘ Nikolaus dabei hatten kam unser Spruch ‚Personalmangel im Krankenhaus gefährdet ihre Gesundheit‘ sehr gut an. Mit PassantInnen, BesucherInnen, BewohnerInnen und natürlich Beschäftigten die wir rund um das Krankenhaus antrafen gab es sehr gute kurze Gespräche. Es zeigte sich auch, dass wir mit unserer Forderung genau richtig liegen.

Walter Kubach, DIE LINKE. Kreisverband Ludwigsburg

Mitgliederversammlung mit Vortrag zum Thema Rente

16. November 2016  Allgemein

conny-ott-rentenvortragDas Rentenniveau sinkt und die Regelaltersgrenze steigt, das ist die Folge vergangener Rentenreformen und politischer Fehlentscheidungen. Vor 15 Jahren lag das Rentenniveau noch bei 53 % des durchschnittlichen Bruttoentgelts, bis 2030 soll es auf 43 % abgesenkt werden. Weder die betriebliche Altersversorgung noch Privatvorsorge-Modelle werden diese Lücken schließen können. Selbst Durchschnittsverdienern droht nach langem Erwerbsleben der soziale Abstieg, die Altersarmut wird steigen. Rentner werden zunehmend von der Lohn- und Wohlstandsentwicklung abgehängt.

Um den Verfall der gesetzlichen Rente zu stoppen hat die IG Metall ein Gesamtrentenkonzept zum Aufbau einer solidarischen Alterssicherung entwickelt, das Conny Ott bei der Mitgliederversammlung am 14. November vorstellte. Durch die Erweiterung des versicherten Personenkreises unter Einbeziehung von Selbständigen, Freiberuflern, Beamten und Parlamentariern soll die gesetzliche Rentenversicherung langfristig zu einer solidarischen Erwerbstätigenversicherung umgebaut werden. Weiter Informationen zum Rentenkonzept der IG Metall finden sich hier.

Im Anschluss an den Vortrag und die rege Diskussion zum Thema Rente fand die Wahl zur Nominierung der Wahldelegierten zur Erstellung der Landesliste zur Bundestagswahl statt. Gewählt wurden Gabriele Eisel, Susanne Lutz, Gudrun Glemser, Elke Seidelmann-Kemmerle, Ersatzdelegierte Anne Jeziorski sowie Erhard Korn, Peter Schimke, Hans-Jürgen Kemmerle, Sebastian Lucke, Ersatzdelegierte Stephan Ludwig und Harald Frank.

Linker Frauenstammtisch

31. Oktober 2016  Allgemein

frauen-und-genderpolitikAm Sonntag, den 30. Oktober fand unser erster Frauenstammtisch im Cafe Luckscheiter in Ludwigsburg statt. Neben Parteimitgliedern fanden sich auch einige interessierte Frauen ein.

Bei einem leckeren Frühstück wurden Erfahrungen ausgetauscht, über Themen wie Rente, Arbeitsmarkt und Gesundheitsversorgung diskutiert aber auch konstruktive Gespräche über Möglichkeiten zur politischen Teilhabe und Veränderung geführt. Die Zeit verging wie im Flug und so war man sich schnell einig, dass es nicht bei diesem einen Frauenstammtisch bleiben soll. Vorgeschlagen wurde bei zukünftigen Treffen ein Thema aufzugreifen und intensiver zu diskutieren. Der nächste Frauenstammtisch ist für Februar geplant, der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Walter Kubach Direktkandidat im Wahlkreis Neckar-Zaber

29. Oktober 2016  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Die Partei Die Linke schickt bei der nächsten Bundestagswahl Walter Kubach als Direktkandidaten im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) ins Rennen. 

Gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen

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Walter Kubach tritt bei der nächsten Bundestagswahl erneut als Direktkandidat für die Partei Die Linke im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) an. Der 61-jährige gebürtige Marbacher wurde am Donnerstag bei der Wahlkreisversammlung in Bietigheim-Bissingen nominiert. Kubach lebt in Mundelsheim und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern. Von Haus aus Starkstromelektriker, arbeitete er von 1980 bis 2005 als Servicetechniker bei einer großen Firma und war während dieser Zeit auch 20 Jahre lang als Betriebsrat tätig. Derzeit ist Kubach als Wahlkreis-Mitarbeiter beim Bundestagsabgeordneten der Linken, Michael Schlecht in Stuttgart beschäftigt. Kubach kam über die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zur Partei Die Linke. In Mundelsheim leitet er seit fast 25 Jahren die dortige DLRG-Ortsgruppe. Seit 2014 sitzt Kubach im Ludwigsburger Kreisrat.

 

Einen wesentlichen politischen Schwerpunkt sieht Kubach in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und betonte die Kampagne seiner Partei. Das muss drin sein: Befristung und Leiharbeit stoppen. Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. „Vor 15 Jahren haben noch 75 Prozent der Beschäftigten unter dem Schutz eines Flächentarifvertrages gearbeitet. Heute sind es nur noch 50 Prozent“, erklärte Kubach letzte Woche bei der Wahlkreisversammlung und fügte hinzu: „Die Lohnerhöhungen für die Tarifbeschäftigten liegen seit dem Jahr 2000 unterhalb der Preis- und Produktivitätssteigerung. Beschäftigte ohne Tarifvertrag haben im selben Zeitraum einen Reallohnverlust von durchschnittlich 18 Prozent zu beklagen. Dies markiert die Spaltung der Gesellschaft am eindrücklichsten“. Auf Regionalebene kämpft Kubach zusammen mit den drei anderen Kreistagsvertretern der Linken besonders gegen die Krankenhaus-Schließungen im Landkreis.