Allgemein

DIE LINKE spricht sich für Bottwartalbahn aus

13. Februar 2017  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Am 9. Februar trafen sich Mitglieder und Interessierte der Partei DIE LINKE Marbach-Bottwartal zum Austausch und zur Diskussion über die derzeitig politische Lage.

Als bundespolitisches Thema wurde mit großer Sorge der zunehmende Rechtspopulismus bezeichnet. Die Anwesenden waren sich darin einig, dass eine von mehreren Ursachen die sehr stark angewachsene Ungleichheit der Armuts- und Reichtumsverteilung ist. Dringender Handlungsbedarf wurde auch bei Renten und Löhnen gesehen, die sich in den letzen Jahren ebenfalls sehr ungerecht entwickelt haben. Als sehr positiv wurde die Nachricht bewertet, dass im Entwurf des Regionalverkehrsplans der Bottwartalbahn eine hohe Dringlichkeitsstufe attestiert wird. DIE LINKE unterstützt die Bestrebungen die Schienenverbindung im Bottwartal Richtung Marbach wieder aufleben zu lassen.

Unser nächstes öffentliches Treffen ist am Do., 6. April 2017 um 19 Uhr, wieder in Steinheim im TSG-Heim.

Walter Kubach

Neujahrsempfang 2017

24. Januar 2017  Allgemein, Pressemitteilung

 

von links nach rechts: Sebastian Lucke, Peter Schimke, Wolfgang Kessler und Walter Kubach

von links nach rechts: Sebastian Lucke, Peter Schimke, Wolfgang Kessler und Walter Kubach

Der Kreisverband Ludwigsburg der Partei DIE LINKE hatte am Samstag, den 21. Januar zu seinem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen, der diesmal im Kulturzentrum „DAS K“ in Kornwestheim stattfand. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Sprecher des Kreisverbands Sebastian Lucke die zahlreichen Gäste. Im Wahljahr 2017 fühle sich DIE LINKE fit für die anstehenden Wahlkämpfe, meinte Lucke. Vor allem im Blick auf die Bundestagswahl am 24. September. Anschließend richteten die beiden Bundestagskandidaten der Partei DIE LINKE  im Kreis Ludwigsburg jeweils ein Grußwort an die Besucherinnen und Besucher des Neujahrsempfangs.

Peter Schimke, Kreisrat und Direktkandidat im Wahlkreis Ludwigsburg (265), zählte zunächst zwei kommunalpolitische Themen auf, die die LINKE im Kreis voriges Jahr beschäftigt hatte – darunter die Einführung eines Sozialtickets und der Erhalt der kreiseigenen Krankenhäuser in der Fläche. Zudem hätten sich die Partei gegen eine Annahme von frei gemessenem Abrissmaterial aus Atomkraftwerken auf den Deponien in Schwieberdingen und Horrheim gewandt, berichtete Schimke. Im Bundestagswahlkampf will sich Schimke „für die Beendigung von Terror und Krieg“ stark machen. „Wir benötigen nicht eine Aufrüstung der Bundeswehr, sondern Entwicklungsprojekte in instabilen Ländern, um diese zu stabilisieren“, erklärte Schimke. Es müsse indes „auch der soziale Friede im Land stabilisiert“ werden, meinte Schimke und verwies darauf, dass sich „die Schere zwischen arm und reich“ immer weiter auseinander bewege.

Neujahrsempfang 2017-3Schimkes Fraktionskollege im Kreistag, Walter Kubach, kandidiert für die Partei DIE LINKE im Wahlkreis Neckar-Zaber (266). Kubachs Losung für die Bundestagswahl lautete: „Mehr Solidarität für alle Menschen“. Die neoliberale Politik bewirke das Gegenteil von Solidarität. „Der Einfluss des Geldes auf die Politik“ werde „immer größer und problematischer“. Überleben könne im gegenwärtigen Kapitalismus nur wer „besser, schneller und leistungsfähiger“ sei, so Kubach. Der Reichtum konzentriere sich zunehmend auf immer weniger Geldbesitzer. Diese Entwicklung sei indes nicht „vom Himmel gefallen“, sondern „von Menschen gemacht“, bekräftigte Kubach und forderte zum Widerstand gegen die neoliberale Politik auf.

Neujahrsempfang 2017-2Der diesjährige Gastredner beim Neujahrsempfang war Wolfgang Kessler, Chefredakteur der Zeitschrift „Publik-Forum“. Kessler prangerte in seinem Vortrag die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich durch das herrschende Finanzsystem an. Kessler forderte im Rahmen einer breiten „Offensive für soziale Gerechtigkeit“ die „Kontrolle der Finanzmärkte“, „Soziale Sicherheit für alle“, „mehr Verteilungsgerechtigkeit“ und die „persönliche Hinwendung zu Armen und Kindern“. In Deutschland verfügten mittlerweile zehn Prozent der Bevölkerung über mehr als Zweidrittel des Vermögens, stellte Kessler fest. Diese Entwicklung schwäche aber letztlich auch die Wirtschaft. Nach dem Vortrag gab es noch genügend Zeit für lockere Gespräche, für die musikalische Umrahmung sorgte das Trio Bluesette.

Rede von Walter Kubach, Direktkandidat Neckar-Zaber

 

Einladung zum Neujahrsempfang 2017

04. Januar 2017  Allgemein

Die Partei DIE LINKE, Kreisverband Ludwigsburg lädt ein zum Neujahrsempfang am

Samstag, den 21. Januar 2017 ab 17.00 Uhr (Saalöffnung 16.30 Uhr)

in DAS K (Kultur- und Kongresszentrum) in der Stuttgarter Str. 65, 70806 Kornwestheim, Veranstaltungsraum im 2. Stock.

Programm:

1. Begrüßung durch Sebastian Lucke, Sprecher der Partei Die LINKE KV Ludwigsburg

2. Kurze Ansprachen der Kreistagsmitglieder Peter Schimke und Walter Kubach

3. Als Hauptredner und besonderer Gast spricht Wolfgang Kessler zum Thema „Gefährlicher Egoismus – Armut und Reichtum in Deutschland“.

4. Musikalisches Rahmenprogramm durch das Trio Bluesette bei Imbiss und Gesprächen

 

wolfgang-kessler

Wolfgang Kessler

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Wolfgang Kessler ist Chefredakteur der Zeitschrift Publik-Forum. Er beschäftigt sich in zahlreichen Büchern mit Wegen zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft auf christlich-ethischer Grundlage und war dazu bereits als Gast in Fernsehsendungen und Talkshows. 2007 wurde Wolfgang Kessler für sein öffentliches Wirken für „Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung“ mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis ausgezeichnet. Sein neuestes Buch heißt „Zukunft statt Zocken“.

 

 

 

Der Nikolaus am Krankenhaus

07. Dezember 2016  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Im nikolausaktion-kh-01-2016Rahmen der Partei-Kampagne der LINKEN ‚DAS MUSS DRIN SEIN‘ veranstaltete DIE LINKE. Kreisverband Ludwigsburg, Ortsverband Marbach-Bottwartal vor dem Krankenhaus in Bietigheim-Bissingen eine Aktion zum Personalmangel im Krankenhaus.

nikolausaktion-kh-02-2016Der Jahreszeit entsprechend und im Vorgriff auf den 6. Dezember verteilten wir am vergangenen Samstag die Kampagnenkarten Pflegenotstand stoppen: 100.000 Pflegekräfte mehr! mit einem aufgeklebten Schoko-Nikolaus. Da wir auch einen ‚echten‘ Nikolaus dabei hatten kam unser Spruch ‚Personalmangel im Krankenhaus gefährdet ihre Gesundheit‘ sehr gut an. Mit PassantInnen, BesucherInnen, BewohnerInnen und natürlich Beschäftigten die wir rund um das Krankenhaus antrafen gab es sehr gute kurze Gespräche. Es zeigte sich auch, dass wir mit unserer Forderung genau richtig liegen.

Walter Kubach, DIE LINKE. Kreisverband Ludwigsburg

Mitgliederversammlung mit Vortrag zum Thema Rente

16. November 2016  Allgemein

conny-ott-rentenvortragDas Rentenniveau sinkt und die Regelaltersgrenze steigt, das ist die Folge vergangener Rentenreformen und politischer Fehlentscheidungen. Vor 15 Jahren lag das Rentenniveau noch bei 53 % des durchschnittlichen Bruttoentgelts, bis 2030 soll es auf 43 % abgesenkt werden. Weder die betriebliche Altersversorgung noch Privatvorsorge-Modelle werden diese Lücken schließen können. Selbst Durchschnittsverdienern droht nach langem Erwerbsleben der soziale Abstieg, die Altersarmut wird steigen. Rentner werden zunehmend von der Lohn- und Wohlstandsentwicklung abgehängt.

Um den Verfall der gesetzlichen Rente zu stoppen hat die IG Metall ein Gesamtrentenkonzept zum Aufbau einer solidarischen Alterssicherung entwickelt, das Conny Ott bei der Mitgliederversammlung am 14. November vorstellte. Durch die Erweiterung des versicherten Personenkreises unter Einbeziehung von Selbständigen, Freiberuflern, Beamten und Parlamentariern soll die gesetzliche Rentenversicherung langfristig zu einer solidarischen Erwerbstätigenversicherung umgebaut werden. Weiter Informationen zum Rentenkonzept der IG Metall finden sich hier.

Im Anschluss an den Vortrag und die rege Diskussion zum Thema Rente fand die Wahl zur Nominierung der Wahldelegierten zur Erstellung der Landesliste zur Bundestagswahl statt. Gewählt wurden Gabriele Eisel, Susanne Lutz, Gudrun Glemser, Elke Seidelmann-Kemmerle, Ersatzdelegierte Anne Jeziorski sowie Erhard Korn, Peter Schimke, Hans-Jürgen Kemmerle, Sebastian Lucke, Ersatzdelegierte Stephan Ludwig und Harald Frank.

Linker Frauenstammtisch

31. Oktober 2016  Allgemein

frauen-und-genderpolitikAm Sonntag, den 30. Oktober fand unser erster Frauenstammtisch im Cafe Luckscheiter in Ludwigsburg statt. Neben Parteimitgliedern fanden sich auch einige interessierte Frauen ein.

Bei einem leckeren Frühstück wurden Erfahrungen ausgetauscht, über Themen wie Rente, Arbeitsmarkt und Gesundheitsversorgung diskutiert aber auch konstruktive Gespräche über Möglichkeiten zur politischen Teilhabe und Veränderung geführt. Die Zeit verging wie im Flug und so war man sich schnell einig, dass es nicht bei diesem einen Frauenstammtisch bleiben soll. Vorgeschlagen wurde bei zukünftigen Treffen ein Thema aufzugreifen und intensiver zu diskutieren. Der nächste Frauenstammtisch ist für Februar geplant, der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Walter Kubach Direktkandidat im Wahlkreis Neckar-Zaber

29. Oktober 2016  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Die Partei Die Linke schickt bei der nächsten Bundestagswahl Walter Kubach als Direktkandidaten im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) ins Rennen. 

Gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen

walter-kubach

Walter Kubach tritt bei der nächsten Bundestagswahl erneut als Direktkandidat für die Partei Die Linke im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) an. Der 61-jährige gebürtige Marbacher wurde am Donnerstag bei der Wahlkreisversammlung in Bietigheim-Bissingen nominiert. Kubach lebt in Mundelsheim und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern. Von Haus aus Starkstromelektriker, arbeitete er von 1980 bis 2005 als Servicetechniker bei einer großen Firma und war während dieser Zeit auch 20 Jahre lang als Betriebsrat tätig. Derzeit ist Kubach als Wahlkreis-Mitarbeiter beim Bundestagsabgeordneten der Linken, Michael Schlecht in Stuttgart beschäftigt. Kubach kam über die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zur Partei Die Linke. In Mundelsheim leitet er seit fast 25 Jahren die dortige DLRG-Ortsgruppe. Seit 2014 sitzt Kubach im Ludwigsburger Kreisrat.

 

Einen wesentlichen politischen Schwerpunkt sieht Kubach in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und betonte die Kampagne seiner Partei. Das muss drin sein: Befristung und Leiharbeit stoppen. Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. „Vor 15 Jahren haben noch 75 Prozent der Beschäftigten unter dem Schutz eines Flächentarifvertrages gearbeitet. Heute sind es nur noch 50 Prozent“, erklärte Kubach letzte Woche bei der Wahlkreisversammlung und fügte hinzu: „Die Lohnerhöhungen für die Tarifbeschäftigten liegen seit dem Jahr 2000 unterhalb der Preis- und Produktivitätssteigerung. Beschäftigte ohne Tarifvertrag haben im selben Zeitraum einen Reallohnverlust von durchschnittlich 18 Prozent zu beklagen. Dies markiert die Spaltung der Gesellschaft am eindrücklichsten“. Auf Regionalebene kämpft Kubach zusammen mit den drei anderen Kreistagsvertretern der Linken besonders gegen die Krankenhaus-Schließungen im Landkreis.

 

Leserbrief von Walter Kubach in der Marbacher Zeitung vom 14.10.2016

15. Oktober 2016  Allgemein

Zum Leserforum „Es geht um unsere Gesundheit“ 9. Oktober

Vielen Dank an die Marbacher Zeitung, dass sie dieses Thema aufgegriffen hat und die Möglichkeit geschaffen hat, mit Verantwortlichen öffentlich zu diskutieren. Als Besucher der Veranstaltung fiel mir Nachfolgendes auf: Vieles Wichtige wurde gesagt, zum Beispiel, dass heute die Menschen (auch das ärztliche Personal) weniger bereit sind, überlange Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen oder, dass unter den Studierenden im Fach Medizin bis zu 70 Prozent Frauen wären, oder dass in Deutschland viel öfter zum Arzt gegangen wird als in anderen europäischen Ländern usw. Vieles richtig und vieles wichtig, aber haarscharf am Hauptproblem vorbei und höchstens in ein paar Nebensätzen erwähnt, gemeint ist: Die Ökonomisierung des Gesundheitssystems die oft unmenschliche Züge zeigt.

Im Gegensatz dazu: Das Gesundheitssystem muss sich rechnen. Oder: Wenn nichts verdient wird, kann eine Versorgung nicht angeboten werden. Oder: Wir brauchen „Marktanalysen“. Genau das spielt sich exemplarisch in Marbach und im Bottwartal, ja im Landkreis ab. Herr Dr. Herzog brachte es auf den Punkt: Die Schließung des Marbacher Krankenhauses war ein schwerer Einschnitt für Marbach, dadurch wurde die Krankenversorgung ganz eindeutig geschwächt (Ende des Zitates).

Zum Glück haben wir (noch) ein öffentlich verwaltetes Krankenhauswesen im Landkreis, aber dieses glaubt, es mit einem Wettbewerb und einer Gewinnorientierung aufnehmen zu müssen. Aus meiner Sicht sollten wir Bürger nicht zulassen, dass dieser Wettlauf um den zahlungskräftigsten Patienten weiter angeheizt wird. Eine private Arztpraxis oder die schlechte Marbacher Lösung für das Belegkrankenhaus muss Gewinn machen, das ist klar. Wir Bürger brauchen dringend wieder eine ausreichend öffentlich finanzierte Gesundheitsversorgung. Diesen politischen Fehler im System muss man ansprechen und kritisieren, und daran arbeiten, diesen Fehler zu beseitigen, sonst lügt man sich und den Menschen in die Taschen. Es geht nämlich um unsere Gesundheit und nicht um den Profit!

Walter Kubach, Mundelsheim

Frauenfrühstück am 30. Oktober 2016

08. Oktober 2016  Allgemein

Politik braucht Frauen. frauen-und-genderpolitikObwohl das Thema Gleichberechtigung in der Partei DIE LINKE unumstritten ist, finden nur wenige Frauen den Weg in die Partei. Wir wollen mehr werden und wissen, welche Themen Frauen auf den Nägeln brennen.

Der Kreisverband Ludwigsburg lädt alle interessierten Frauen ganz herzlich ein zum ersten

Frauenfrühstück am Sonntag, den 30. Oktober – 11.00 Uhr

ins Cafe Luckscheiter, blauer Salon, Wilhelmstr. 18 in Ludwigsburg.

In geselliger Runde wollen wir miteinander über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen diskutieren.

Anne, Gabriele, Gudrun und Susanne

Antikriegstag 2016

04. September 2016  Allgemein, LINKE POLITIK

Denkmal Antikriegstag 2016Antikriegstag 2016-1Am 1. September gedachte DIE LINKE des Antikriegstages. Mit zwei kurzen Reden von Erhard Korn, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg (RLS-BW) und Roland Blach, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und einer symbolischen Kranzniederlegung gedachte DIE LINKE Ortsverband Marbach-Bottwartal des Antikriegstags am vergangenen 1. September. Ort der Veranstaltung war das NIE-WIEDER-KRIEG-Denkmal des Benninger Turnvereins bei der Sporthalle in der Au aus dem Jahr 1928.

Antikriegstag 2016-2In seiner Ansprache ging Erhard Korn auf die Geschichte des Denkmals ein, das seit 88 Jahren die Namen der 27 im 1. Weltkrieg gefallenen Vereinsmitglieder des damaligen Turnvereins trägt. Besonders bemerkenswert ist, dass die für ein Denkmal sehr seltene Inschrift „NIE WIEDER KRIEG“ seit 1945 wieder angebracht ist, nachdem sie von den Nazis 1933 herausgemeißelt wurde. Als zweiter Redner sprach für die Friedensbewegung Roland Blach, DFG-VK die schon seit 125 Jahren fordert: „Die Waffen nieder“. Er kritisierte, dass Deutschland sich aktuell an 17 weltweiten militärischen Interventionseinsätzen beteiligte.

 

Quo Vadis Türkei 1Im Anschluß daran begaben sich die TeilnehmerInnen nach Marbach ins Cafe Provinz zu einer Informationsveranstaltung über die derzeitige Situation in der Türkei. Gökay Akbulut, Referentin für Migration der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg referierte über die sehr schwierige Sicherheitslage nach dem Putschversuch am 15. Juli in der Türkei. Sie erklärte aus ihrer Sicht die vielfältigen Interessenlagen der beteiligten Gruppierungen und Akteure in und um die Türkei und ging auch auf den katastrophalen Krieg in Syrien ein.

Marbacher Zeitung Antikriegstag 2016