Allgemein

Walter Kubach Direktkandidat im Wahlkreis Neckar-Zaber

29. Oktober 2016  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Die Partei Die Linke schickt bei der nächsten Bundestagswahl Walter Kubach als Direktkandidaten im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) ins Rennen. 

Gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen

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Walter Kubach tritt bei der nächsten Bundestagswahl erneut als Direktkandidat für die Partei Die Linke im Wahlkreis Neckar-Zaber (266) an. Der 61-jährige gebürtige Marbacher wurde am Donnerstag bei der Wahlkreisversammlung in Bietigheim-Bissingen nominiert. Kubach lebt in Mundelsheim und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern. Von Haus aus Starkstromelektriker, arbeitete er von 1980 bis 2005 als Servicetechniker bei einer großen Firma und war während dieser Zeit auch 20 Jahre lang als Betriebsrat tätig. Derzeit ist Kubach als Wahlkreis-Mitarbeiter beim Bundestagsabgeordneten der Linken, Michael Schlecht in Stuttgart beschäftigt. Kubach kam über die Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) zur Partei Die Linke. In Mundelsheim leitet er seit fast 25 Jahren die dortige DLRG-Ortsgruppe. Seit 2014 sitzt Kubach im Ludwigsburger Kreisrat.

 

Einen wesentlichen politischen Schwerpunkt sieht Kubach in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik und betonte die Kampagne seiner Partei. Das muss drin sein: Befristung und Leiharbeit stoppen. Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. „Vor 15 Jahren haben noch 75 Prozent der Beschäftigten unter dem Schutz eines Flächentarifvertrages gearbeitet. Heute sind es nur noch 50 Prozent“, erklärte Kubach letzte Woche bei der Wahlkreisversammlung und fügte hinzu: „Die Lohnerhöhungen für die Tarifbeschäftigten liegen seit dem Jahr 2000 unterhalb der Preis- und Produktivitätssteigerung. Beschäftigte ohne Tarifvertrag haben im selben Zeitraum einen Reallohnverlust von durchschnittlich 18 Prozent zu beklagen. Dies markiert die Spaltung der Gesellschaft am eindrücklichsten“. Auf Regionalebene kämpft Kubach zusammen mit den drei anderen Kreistagsvertretern der Linken besonders gegen die Krankenhaus-Schließungen im Landkreis.

 

Leserbrief von Walter Kubach in der Marbacher Zeitung vom 14.10.2016

15. Oktober 2016  Allgemein

Zum Leserforum „Es geht um unsere Gesundheit“ 9. Oktober

Vielen Dank an die Marbacher Zeitung, dass sie dieses Thema aufgegriffen hat und die Möglichkeit geschaffen hat, mit Verantwortlichen öffentlich zu diskutieren. Als Besucher der Veranstaltung fiel mir Nachfolgendes auf: Vieles Wichtige wurde gesagt, zum Beispiel, dass heute die Menschen (auch das ärztliche Personal) weniger bereit sind, überlange Arbeitszeiten in Kauf zu nehmen oder, dass unter den Studierenden im Fach Medizin bis zu 70 Prozent Frauen wären, oder dass in Deutschland viel öfter zum Arzt gegangen wird als in anderen europäischen Ländern usw. Vieles richtig und vieles wichtig, aber haarscharf am Hauptproblem vorbei und höchstens in ein paar Nebensätzen erwähnt, gemeint ist: Die Ökonomisierung des Gesundheitssystems die oft unmenschliche Züge zeigt.

Im Gegensatz dazu: Das Gesundheitssystem muss sich rechnen. Oder: Wenn nichts verdient wird, kann eine Versorgung nicht angeboten werden. Oder: Wir brauchen „Marktanalysen“. Genau das spielt sich exemplarisch in Marbach und im Bottwartal, ja im Landkreis ab. Herr Dr. Herzog brachte es auf den Punkt: Die Schließung des Marbacher Krankenhauses war ein schwerer Einschnitt für Marbach, dadurch wurde die Krankenversorgung ganz eindeutig geschwächt (Ende des Zitates).

Zum Glück haben wir (noch) ein öffentlich verwaltetes Krankenhauswesen im Landkreis, aber dieses glaubt, es mit einem Wettbewerb und einer Gewinnorientierung aufnehmen zu müssen. Aus meiner Sicht sollten wir Bürger nicht zulassen, dass dieser Wettlauf um den zahlungskräftigsten Patienten weiter angeheizt wird. Eine private Arztpraxis oder die schlechte Marbacher Lösung für das Belegkrankenhaus muss Gewinn machen, das ist klar. Wir Bürger brauchen dringend wieder eine ausreichend öffentlich finanzierte Gesundheitsversorgung. Diesen politischen Fehler im System muss man ansprechen und kritisieren, und daran arbeiten, diesen Fehler zu beseitigen, sonst lügt man sich und den Menschen in die Taschen. Es geht nämlich um unsere Gesundheit und nicht um den Profit!

Walter Kubach, Mundelsheim

Frauenfrühstück am 30. Oktober 2016

08. Oktober 2016  Allgemein

Politik braucht Frauen. frauen-und-genderpolitikObwohl das Thema Gleichberechtigung in der Partei DIE LINKE unumstritten ist, finden nur wenige Frauen den Weg in die Partei. Wir wollen mehr werden und wissen, welche Themen Frauen auf den Nägeln brennen.

Der Kreisverband Ludwigsburg lädt alle interessierten Frauen ganz herzlich ein zum ersten

Frauenfrühstück am Sonntag, den 30. Oktober – 11.00 Uhr

ins Cafe Luckscheiter, blauer Salon, Wilhelmstr. 18 in Ludwigsburg.

In geselliger Runde wollen wir miteinander über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen diskutieren.

Anne, Gabriele, Gudrun und Susanne