Allgemein

Diskussionen um Sammlungsbewegung, Breitbandversorgung und Mietpolitik

30. September 2018  Allgemein, OV Marbach-Bottwartal

Der letzte linke Stammtisch des OV Marbach-Bottwartal, bei dem auch die Sammlungsbewegung aufstehen diskutiert wurde, war gut besucht. Die Politikverdrossenheit wächst und soziale Gerechtigkeit ist in unserem wohlhabenden Land verloren gegangen. In einer lebhaften Gesprächsrunde wurde ausgiebig darüber debattiert, wie Bürger/innen mehr Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen könnten.

Ein weiteres Thema war die Breitbandversorgung im Kreis. Der mangelhafte Ausbau stieß auf mehrfache Kritik. Private, börsenorientierte Unternehmen investieren nur in lukrativen Bereichen. Es droht die Vernachlässigung unwirtschaftlicher Gebiete vor allem im ländlichen Raum. Unser Regionalrat Sebastian Lucke hat in der letzten Regionalversammlung erneut Gleichbehandlung für alle Gemeinden angemahnt.

Außerdem waren die horrenden Mietsteigerungen und der zunehmende Mangel an bezahlbarem Wohnraum ein Thema. Ursache dafür ist unter anderem darin zu suchen, dass Finanzkonzerne mit Wohnungen spekulieren. Die Linksfraktion im Kreistag Ludwigsburg plant Anträge zum Haushaltsplan 2019 für mehr bezahlbare und öffentlich finanzierte Wohnungen zu stellen. 

Bereits heute laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem interessanten Vortrag ein am

Donnerstag, den 11. Oktober – 19.00 Uhr in die Gaststätte Bären in Bietigheim

Andrea Rudolph-Hoffmann (Dipl.-Volkswirtin) referiert auf Initiative der linken Frauengruppe zum Thema „Wirtschaftsethische Überlegungen zur Armutsbekämpfung“ und geht dabei insbesondere auf die Themen Mindestlohn und Bedingungsloses Grundeinkommen ein.

Wirtschaftsethische Überlegungen zur Armutsbekämpfung

22. September 2018  Allgemein

Einladung zum linken Stammtisch

16. September 2018  Allgemein

 

Der Ortsverband Marbach-Bottwartal lädt ein zum nächsten Stammtisch am

Mittwoch, den 26. September 19.00Uhr TSG-Gaststätte Steinheim.

Brauchen wir eine linke Sammlungsbewegung? #aufstehen – so heißt die von Sahra Wagenknecht initiierte parteiübergreifende Sammlungsbewegung, die Anfang September an den Start ging. Seitdem haben sich bereits 140.000 Menschen registriert. Große Teile der Bevölkerung sehen sich durch die Politik nicht mehr vertreten. Die Sammlungsbewegung möchte von außen Druck auf die Parteien ausüben und setzt vor allem auf soziale und ökologische Themen. Wir wollen beim nächsten Stammtisch über die Chancen und Risiken dieser Sammlungsbewegung diskutieren.

Außerdem wollen wir über die anstehende Kommunalwahl 2018 und über die Mietenkampagne der Partei DIE LINKE. sprechen. Interessierte sind herzlich eingeladen

DIE LINKE auf den Spuren von Anna Haag

09. September 2018  Allgemein, Pressemitteilung

 

Einen Ausflug der besonderen Art unternahmen einige Mitglieder und Sympathisanten der Partei DIE LINKE am Samstag, den 8. September 2018. Günter Randecker berichtete im Rahmen des Literatursommers im Clara-Zetkin-Waldheim Stuttgart über den Wandel der Schriftstellerin Anna Haag von der unpolitischen Hausfrau zur Frauenrechtlerin, Pazifistin und Politikerin.

 

Geprägt durch die schweren Jahre des Nationalsozialismus wurde Anna Haag zur Vorkämpferin für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Humanität.  Mit ihren geheimen Tagebuchaufzeichnungen zwischen 1940 und 1945 leistete sie stillen Widerstand gegen das Naziregime und vermittelt eindrucksvoll Alltagserlebnisse und Stimmungsbilder der Barbarei des Dritten Reiches. Die Ideologie der deutschen Familie war zum Einfallstor für den Nationalismus geworden. In der Nachkriegszeit wurde in der Frauenpublizistik die Frage des NS-Staat als Männerstaat diskutiert und die politische Mitverantwortung als Frau und Mutter kritisch reflektiert. Anna Haag sah die Frauen beim Aufbau des Landes in der entscheidenden Rolle und hob fast beschwörend das besondere Interesse der Frauen hervor: „Interessieren wir uns wirklich nicht dafür, ob wir unsere Kinder in eine Welt gesicherten Friedens hineingebären? Oh doch! Wir interessieren uns! “  Als eine von wenigen Frauen wurde sie in den Landtag gewählt und brachte 1948 den Kriegsdienstverweigerungsparagrafen ein, der trotz anfänglicher Widerstände später etwas abgewandelt in das Grundgesetz aufgenommen wurde. Neben zahlreichen sozialen Initiativen sicher die weitreichendste politische Leistung dieser streitbaren Politikerin. „Leben und gelebt werden“ lautet der Titel des Buchs, in dem die Kriegserlebnisse anschaulich geschildert werden. Darüber wurde auch beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen noch rege diskutiert. Eine bewegte Lebensgeschichte die zum Nachdenken anregt.

Veranstaltung zum Antikriegstag

05. September 2018  Allgemein, Pressemitteilung

Vor dem Ludwigsburger Torhaus in der Schorndorfer Straße 58

Unter dem Motto: „Waffen schaffen keinen Frieden“ beteiligten sich Mitglieder und Sympathisanten des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE. Ludwigsburg am traditionellen Antikriegstag am 1. September einem Besuch der Ausstellung „Die Ermittler“ in Ludwigsburg im  Torhaus in der Schorndorfer Straße.

Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) durchgeführt. Die Besuchergruppe wurde vom Kreisvorsitzenden Peter Schimke begrüßt. In seiner Begrüßungsrede spannte Schimke einen Bogen vom Nationalsozialismus bis zu den Ereignissen in Chemnitz.  Er schloss seine Rede mit den Worten „Alte und neue Nazis dürfen unsere Demokratie nicht bedrohen und die Welt erneut wieder ins Chaos stürzen.  Deshalb ist die Forderung -Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!- ganz aktuell.“ Danach sprach Walter Kubach -Mitglied der Kreistagsfraktion- über die Kriegsursachen und die daraus entstehenden Fluchtbewegungen. „Wenn man Flucht verhindern möchte, muss man  Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge“ war seine Kernaussage.

Anschließend führte uns Gerhard  Zach, Mitglied des Fördervereins Zentrale Stelle die Gruppe durch die Ausstellung und gab einen Einblick in die Arbeitsweise und Tätigkeiten der „Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Verfolgung Nationalsozialistischer Verbrechen“ (Kurzform „Zentrale Stelle“). Die Zentrale Stelle ermittelt bis heute gegen Täter die im Nationalsozialismus Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.